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letzte Aktualisierung
7. Juli 2017
Aktuelles über mein YammaKorg Projekt
Neue Keyboards sind schon alt?!
Wie man sich in Menschen doch täuschen kann....
oder hat man mich einfach nur mal so gelinkt ???
STS, PERFORMANCE und SongBook......was ist das ?
Ein paar Worte zur Pa4X Funktion MIDI TO STYLE Konverter
Tyros 5, PSR-S970 oder was ganz anderes....?
Darf´s ein bisschen weniger sein ?
Beitrag vom 25.09.2014  im Feedback meiner HP über Kunden Resonanz bei den neuesten Korg Keyboards von Alfred aus Siebenhirten
...dieses Thema ist immer aktuell...       Mann, WATT is dat laut..
Die Schwierigkeiten oder auch Hoffnungslosigkeit bei der Ferndiagnose
Hurra, ich habe iPad !
 

Wie man sich in Menschen doch täuschen kann....
oder hat man mich einfach nur mal so gelinkt ???
Im Herbst 2015 erhielt ich von einem Musikerkollegen eine Nachfrage betreffs eines Styles für den Johnny Cash Song „Ring Of Fire“. Zwar gibt es jede Menge Korg Styles mit denen man das Grundmuster des Liedes spielen könnte, das „richtige Feeling“ will sich bei diesen Styles aber nicht einstellen.
Wenn man nun die Nummer hört und versucht „mitzuzählen“, wird auch schnell klar, warum das so ist.
Man hat es hier mit „gebrochenen Takten“ zu tun.
Solche Sachen üben einen gewissen Reiz auf mich aus und ich sagte dem Kollegen zu, mich an einem solchen Style zu versuchen.
Wir verständigten uns auf eine Grundversion, die dann als Ausgangspunkt für einen Feinschliff oder auch funktionale Änderungen dienen sollte.
Den Schwierigkeitsgrad für die Bedienung des Styles hob ich auf ein Niveau, das so in etwa dem entsprach, wie ich es auf der Homepage des Kollegen vorfand, besser vorzufinden glaubte.
Ich erstellte also den Style auf dem pa3X, laufen sollte er später auf dem pa600. Ein Umstand, der dem Kollegen klar war und mit dem er umzugehen wüsste.....
Nach Fertigstellung schickte ich den Style mit einer Spielanleitung (wie aus meinen Downloads bekannt) zur Beurteilung und als Arbeitsgrundlage via Email zu.
Als Antwort erhielt ich die Bestätigung des Empfangs, und beim Schnellanhören hätte man so was Komisches gehört, wolle sich aber später eingehend mit dem Style beschäftigen und dann wieder melden.
Ende der Geschichte.
Dachte ich.....
Etwas später machte ich auf der Homepage eines hinlänglich bekannten Schwachmaten aus Nordhessen eine meiner sporadischen Stippvisiten, nur um nachzusehen, wie weit sein Verfolgungswahn (gegenüber mir) mittlerweile geheilt oder fortgeschritten ist.
Auf seinem Kontaktformular fand ich den üblichen Schwachsinn und.....ergänzt durch:
Ich war erstaunt, erschüttert, traurig (genau in der Reihenfolge) über das, was ich da sah.
Den idiotischen Betreiber der Seite ließ ich dabei vollkommen außer acht, sein „Musikfreund“ war es, der mich da in allen „menschlichen, charakterlichen und umgänglichen Eigenschaften“, die ich ihm zuvor (auch durch seine Forumbeiträge) zuschrieb, abgrundtief enttäuschte.
Tief in mir spüre ich ein unbändiges Verlangen, mehr ob meiner Enttäuschung zu ihm zu sagen, allein meine „neuere Einstellung“ solchen Leuten gegenüber lässt mich innehalten.........  
Und damit wir uns hier nicht falsch verstehen:
nicht jedem können meine Styles gefallen, und - um beim Vergleich zu bleiben -  ich selbst finde manchmal länger nicht gespielte Styles von mir bei „neuerem Anspielen“ grottenschlecht und sorge schnell für Abhilfe.
Im vorliegenden Fall ist es aber was gänzlich anderes. Es handelt sich hier um eine „Arbeitsgrundlage“ zweier Beteiligter, vorläufig nicht für die Öffentlichkeit und schon gar nicht für eine Involvierung dieser nordhessischen Knalltüte gedacht.
Nachfolgend eine Demo, gespielt mit der Version (bis heute noch nicht fertiggestellt, siehe Beitrag), die ich dem „Musikfreund“ zukommen ließ.
Meine holde Gattin hat mich dazu inspiriert, ich solle doch einfach mal demonstrieren, dass man mit dem Style so schon arbeiten könnte.
Ich habe ihr (und mir) den Gefallen getan, Audacity eingeschaltet und drauf los gespielt. Dabei habe ich rechts nur den Zeigefinger benutzt, um ihr zu zeigen, wo im Song die Schaltstellen lagen.
Und genannt habe ich sie stellenweise auch noch, diese Stellen. Die Aufnahme erhebt keinen künstlerischen Anspruch, schon gar nicht den eines Stimmen Künstlers. Sie soll nur zeigen,......was soll´s.......
Bildet Euch selbst ein Urteil.......
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen, außer dass meiner Menschenkenntnis eine neue Erfahrung zugeführt wurde und, dass ich Forum Beiträge dieses „Musikfreunds“ in Zukunft mit anderen Augen sehe.................

Neue Keyboards sind schon alt?!
Im Zuge der Umgestaltung meines Pa800 zu einem "neuen" Keyboard drängen sich mir immer häufiger Gedanken und Eindrücke auf, die so rein gar nichts mit der eigentlichen Arbeit dieser Umgestaltung zu tun haben.
So wird mir beispielsweise laufend bewusst, mit welcher alten Begleitautomatik ich mich da beschäftige, und das hat nichts damit zu tun, dass der Pa800 ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Setze ich mich daneben an meinen Pa3X oder lese alle zugänglichen Informationen zum neusten Korg Pa Modell, so finde ich diesbezüglich (also innerhalb der Begleitautomatik) in diesen Keys keinerlei Unterschiede zum Pa800 !
Das ist bei Yamaha nicht anders und in meinem "billigen" Roland BK-5 spielt die gleiche uralte  Band aus vergangenen Tagen die Begleitung!
Und auch in der Abteilung "Sounds" ist nicht grundlegend neues entwickelt worden. Das ist meine vollste Überzeugung, auch wenn ich da jetzt einige Augenbrauen hochschnellen sehe.
Mein Blickwinkel ist da mehr der, der durchschnittlichen bist (na ja) gerade mal guten Keyboardspieler, zu denen auch ich mich zähle.
Hört man sich nämlich die Werke dieser Gruppe in "YouTube" und anderen Medien an, gespielt auf den neuesten Keyboards, so ist auch da kein nennenswerter Unterschied zu früheren (PCM Sample basierten) Modellen zu vernehmen.
Und Leute wie Lambert, Sartorius, Dennerlein, Dolde, Wunderlich, Zehnpfennig, Voncken und alle, die mir jetzt nicht einfallen, haben früher die alten Kisten schon so zum Klingen gebracht, wie es davor genannter Gruppe auch mit neuesten Entwicklungen der Jetztzeit nicht gelingen wird.
Für mich hören sich nun mal die älteren und auch die neuesten Arranger Keyboards so an, als hörte ich eine CD mit Musikstücken, die mit echten Instrumenten aufgenommen wurden.
Will sagen, man hört beim Abspielen von CD und anderen Datenträgern oft keinen Unterschied zwischen realen und "künstlichen" Musikinstrumenten, und das schon seit vielen Jahren. Das ist doch was und reicht auch vollkommen aus.
Aber so wie man reinen Stadtkindern ruhig mal eine echte Kuh zeigen sollte, wäre es für einige "Musiker" nicht schlecht, mal ein Konzert zu besuchen, bei dem echte Instrumente eingesetzt werden.
Denn, wer mal auf der Bühne oder auch im Musikzimmer einen echten Saxophonisten neben sich hörte, wer mal mit meinem Schwager und seiner Gitarre zusammen gespielt hat, nun, der weiß, wie Saxophon und Gitarre wirklich klingen (und agieren können). Selbst ein altes Klavier im noch älteren Dorfschulmusikraum hat mehr Musikleben in sich als das beste Arranger Keyboard mit dem derzeit gerade besten Grand Piano aller Zeiten.
Und weil das so ist, werden noch heute Saxophone, Gitarren, Klaviere und alle uns bekannten oder auch nicht bekannten Musikinstrumente gebaut....... für Leute, die sich - wie ich - schlapp lachen über diejenigen, die glauben, ein Keyboard ersetze doch diese "Natur Instrumente".

 
Nun sollte man aber auch klarstellen, dass "diejenigen" tatsächlich in der Minderheit sind, so wie beispielsweise die Gruppe der "Deebach Anhänger".
Die Qualität von den XMS Sounds besagter Firma wird von diesen Anhängern geradezu über die der "echten Vorbilder" gejubelt. Hört man sich Demos (von einigen dieser Anhänger gespielt) in der SoundCloud an, ....... uiih!
Man sollte ihnen sagen, dass sie ihrer Sekte damit mehr schaden als nützen.
Und sollte das angedrohte Arranger Keyboard "MAX" dieser Firma tatsächlich mal auf den Markt kommen, hat es - nach Jetztzeit gerechnet - auch schon drei Jahre auf dem Buckel. In Yamaha Zeiteinheiten ist das eine halbe Ewigkeit.
 
Das aber ist eine andere Geschichte und soll nur am Rande erwähnt sein.
Die weit meisten Keyboardspieler schätzen ihre Keyboards und die eigenen Fähigkeiten diese zum Klingen zu bringen durchaus realistisch ein.
Soll einfach nur heißen, dass wirklich richtig gute Keyboarder mit durchschnittlichen, soliden Grundsounds leichter und zudem bessere Ergebnisse erspielen, als durchschnittliche Keyboardspieler mit noch so tollen, hochgejubelten Sounds, die mit  allen technischen Finessen und (meist fragwürdigen) Hilfsmitteln ausgerüstet sind.
Und, wie eben gesagt, den meisten unserer Gilde ist das auch voll bewusst.
Den Herstellern unserer Keyboards auch?
Aber ja doch!
Nur, dass dies für - nach längerer Zeit endlich mal -  sinnvolle technischen Erweiterungen aus marktstrategischen Gründen überhaupt keine Rolle spielt.
Denn technische Neuerungen, Algorithmen für noch nie da gewesene Funktionen und Features wollen entwickelt werden. Das kostet erst mal Geld und es dauert unter Umständen sehr lange, bis dieses Geld durch hohe Verkaufszahlen wieder reinkommt und man ab diesem Zeitpunkt wieder kräftig verdienen kann
Und genau hier liegt der Hase begraben !
Denn um die Entwicklung für ein Produkt in die Wege zu leiten, bedarf es einer Zielgruppe von Kunden für dieses Produkt.
Und derjenige wäre doch borniert, den Startschuss für solch eine Entwicklung abzufeuern, wenn weit und breit keine ausreichend große Zielgruppe ausfindig zu machen ist.

Aber wo ist sie geblieben, die einst so große Zahl der Arranger Keyboard Anwender, ob es sich nun um richtige Alleinunterhalter oder leidenschaftliche Musikanten in den eigenen vier Wänden oder unter Gleichgesinnten handelt, also um uns?

Schon vor längerer Zeit habe ich hier auf meiner Homepage mal befürchtet und geschrieben, dass unsere Gruppe vom Aussterben bedroht ist.
Nun, mittlerweile halte ich diesen Vorgang für abgeschlossen.
Die Anzahl von Leutchen, die sich noch immer an den Keyboards der letzten verbliebenen Hersteller erfreuen oder sich mit ihnen abquälen soll nicht darüber hinwegtäuschen. Andere Bereiche in Natur und Technik zeigen es nun mal, Aussterben geht nicht von jetzt auf sofort, ist aber ab einem bestimmten Zeitpunkt oder Status nicht mehr aufzuhalten, sondern als geschehen zu betrachten.
Und betrachten im Sinne von Wahrnehmung und echtem visuellen Sehen kann man diesen Vorgang sogar sehr gut, sofern man überhaupt bereit dazu ist.
Manche tun sich damit schwer.
Vielleicht geht es ihnen ja da wie mir und man gehört zu der kleinen Gruppe von Menschen, die äußerlich nur unwesentlich altert. Der allmorgendliche Blick in den Spiegel suggeriert es uns jedenfalls seit vielen Jahren so.
Findet man allerdings noch den Weg zu einer Keyboard Promotion oder man schaut sich ein YouTube Video vom letzten Musikertreffen an,.........huijuijui, sehen die alt aus....
Und die Musik, die auf diesen Veranstaltungen gespielt wird, ....... also sehr modern, ..... vor fünfzig Jahren.
Aber heute immer noch gern gehört und gespielt, von mir und all den alten Ommas und Oppas, die sich da im Video angucken und anhören, wie's klingt, wenn einer spielt, der's kann.
So nebenbei saugen wir noch den Hinweis auf, dass das neue Grand Piano im neuen Keyboard Modell nun aber wirklich tausendmal besser und realistischer klingt, als das aus dem Key vor zehn Jahren, das schon vom damaligen Vorführer als das beste, wohl nie zu verbessernde Piano aller Zeiten vorgestellt wurde.
Auch seien im neuen Modell völlig neu entwickelte Funktionen und Verfahren realisiert.
Und das wirklich Verblüffende an der Sache: die meisten der begeistert lauschenden Zuhörer glauben diesen Schwachsinn auch noch.

Bei "Deebach" Vorführungen nicht ungewöhnlich, geht trotz unterirdisch schlechter Vermarktung der Produkte ja schon seit ein paar Jahren so. Dass dies mittlerweile aber bei den verbliebenen großen Keyboard Herstellern auch so bereitwillig von einigen Kunden abgenickt wird...... ?!

Und nicht nur das, man bezahlt sogar dafür. Die alte Kiste konnte man nie so richtig bedienen, vielleicht klappt's ja mit der neuen.
Und so legt man 3000.- Euro und mehr auf den Tisch und erhält dafür ein paar neue, aufgemöbelte Klänge zusammen mit der uralten, schon ewig so verbauten Begleitautomatik, alles im neuen Kleidchen.

Die ersten Stunden mit dem neuen Key verbringt man dann damit, der geliebten Gattin hier ein paar im Abgang schnarrende Bässe, dort einem Saxophon durch ASWitches ein lustiges "Flütelütüt" im Ansatz mitzugeben und merkt später beim richtigen Spielen, dass man eigentlich klingt wie vorher, man das "ganze neue Zeugs" also gar nicht braucht, nie gebraucht hat, jetzt aber bloß nich' ...... pssst..., glücklicherweise hat die geliebte Gattin schon das weite gesucht.
Und wenn man nun nicht über 3000.-€ und mehr verfügt?
Auch dafür haben unsere Keyboardbauer vorgesorgt.
Möglicherweise haben ja einige Leute zwar keine 3000.-€, vielleicht haben sie aber 2000.-?!
Dann löscht der kluge Hersteller ein paar Sounds und auch Styles, verpasst dem ganzen ein anderes Gehäuse, fertig ist der kleine Bruder, und man kommt somit auch an das kleinere Budget einer bestimmten Kundengemeinde.
Das wird dann in gewissen Etappen nach unten wiederholt, und so kommt es, dass einige Hersteller Keyboards herstellen, für deren Kaufpreis man nicht mal eine Tankfüllung bekommt.
Und so leiert man Kunden bis zum buchstäblich letzten Mann die Taler aus der Tasche, und das ganze mit seit Jahren so benutzter Technik, nur in veränderter Aufmachung, und komplett ohne jegliche, kostenintensive Neuentwicklungen.
Glaubt man jetzt nicht, hält man für überzogen?

Nun, es gibt - zumindest nach meinem Empfinden - genug Belege dafür, dass ich mit dem bis hierhin beschriebenen „Erscheinungen“ gar nicht so falsch liege.

Auf einen Blick zusammen gefasst:

Bei Korg kann man u.a. folgende Rückschlüsse (beispielsweise durch Beiträge im Forum) ziehen:

Häufig wird da in Bezug auf aktuelle Keyboard Modelle und deren Dokumentation die mangelhafte oder gar ganz fehlende Beschreibung wichtiger Funktionen beklagt. Fast immer folgt als Antwort der Hinweis auf Handbücher von Modellen „ganz, ganz früher“, weil  „die Modelle von heute ja noch genauso aufgebaut sind, vielleicht ein ganz klein wenig anders in der Bedienung und den daraus resultierenden Bildschirm Inhalten!“
Und wenn durch Studium dieser alten Handbücher klar wird, dass beispielsweise Sounds in neuen Pa-Keyboards noch genau so zu erstellen sind, wie in den alten, früheren Kisten, sollte einem der Begriff „völlig neue Sound Engine“ in neusten Werbeprospekten schon suspekt erscheinen.
Noch anschaulicher kann man dies bei den jeweiligen „Begleitautomaten“ feststellen. Hier hat sich eine komplette Produktreihe über Jahre hinweg nicht mal ein bisschen weiter entwickelt.
Folglich komme ich zu dem Schluss, dass man da alte Produkte etwas aufpoliert und in neuer Verpackung verhökert.
 
Und da die Entwickler der ersten Pa-Modelle nicht mehr zugänglich sind, kommt es immer wieder mal vor, dass ursprünglicher Programm Code möglicherweise nicht mehr mit „neuesten Bedienelementen und deren Grafiken“ zusammen arbeiten will. Was tut dann der zeitgemäße Entwickler von heute im Sinne seines Brötchengebers?
Richtig! Die betroffene Funktion wird einfach ganz rausgenommen. Und warum können die das einfach so machen?
Wieder richtig! Weil es eben keinen zukünftigen Markt dieser Produktreihe mehr gibt. Und für Restbestände (dieses Markts) reichen neue Verpackungen eben völlig aus. 
Innerhalb dieser überalterten Käuferschicht erinnert sich eh keiner mehr, was es da früher schon mal gab oder auch nicht, bzw. was heute gegenüber früher fehlt.

Wer sich nun als repräsentatives Mitglied der Arranger Keyboard Zielgruppe immer noch weigert, das eigene, aktuelle Spiegelbild mit eigenen Fotos aus längst vergangenen Tagen zu vergleichen, möge sich nun trauen und einen Blick auf die heutige, aktuelle, repräsentative Zielgruppe von Arranger Keyboards werfen.

Nicht aufregen, ich will niemanden ärgern oder gar beleidigen, gehört meine Wenigkeit doch selbst in diese Gruppe! 
Und ich lege dieser Gruppe auch nicht zur Last, was nicht auch auf eigene Erfahrungen zurückzuführen wäre.
So kaufte ich mir seinerzeit schon kurz nach Erwerb eines (der letzten neu erhältlichen) Pa800 den damals brandneuen Pa3X MUSIKANT.
Was mich damals förmlich zum Kauf zwang, waren zwei FILL INs mehr und ein paar von Jürgen  Sartorius ins rechte Licht gerückte Gimmiks. Das ganze hat mir dann über 3300,-€ aus dem Geldbeutel geleiert, im Nachhinein betrachtet eine meiner mehreren „saublöden, unnötigen“ Aktionen. 
Der Pa4X hat mich diesbezüglich dann erst garnicht in Versuchung geführt.
Derzeit sitze ich wieder die meisten Stunden am Pa800 und schraube daraus einen YammaKorg.
Mein Pa3X wird schon längere Zeit nur deshalb in den „Standby“ versetzt, um diesen dämlichen Akku auf Ladung zu halten.
Und wer nun für diese meine Einstellung und Meinung rein gar nichts übrig hat, wer weiterhin jedes nächste neue Keyboard kaufen will, ja, wenn ihn das glücklich und zufrieden macht, dann hat er doch Recht!!!!!
Für mich habe ich schon vor einiger Zeit erkannt:
Es gibt derzeit und vermutlich auch zukünftig - also in der Zeit, die mir noch bleibt - kein Arranger Keyboard zu kaufen, mit dem ich meine Musik für die Ohren besser und/oder für die Hände effektiver bedienbar machen könnte. 
Und das schont auf (so ich hoffe) lange Sicht in erster Linie meinen Geldbeutel. Allein schon dieser Teilaspekt macht mich glücklich und zufrieden.
 
Noch eine kurze Geschichte zum Schluss, bezogen auf meine „Aussterbetheorie“:
Ziemlich am Ende einer Veranstaltung, die ich musikalisch begleitete, bat mich ein jüngeres Tanzpärchen um einen ganz bestimmten Song zum Abschluss, den ich aber …. Uups…. leider nicht kannte. 
Nachdem ich die Tanzart (Rumba) erfahren hatte, schlug ich einen allbekannten Alternativsong vor, den …. Uups …. keiner der beiden kannte. 
Das war mein Signal………….

STS, PERFORMANCE und SongBook......was ist das ?
Für künftige Korg Nutzer (?), die mit diesen Begriffen noch nicht viel anfangen können.......
 
Hier ein paar Informationen zu Korg Arranger Keyboards.
Ich beziehe mich dabei auf die sich in meinem Besitz befindlichen Modelle Pa800 und Pa3X MUSIKANT, die im Funktionsumfang nahezu identisch sind.
Wobei einige Daten, wie Styles, Sounds und ihre Original Samples nur in einer Richtung kompatibel sind, d.h. man kann beispielsweise ein Repertoire aus dem Pa800 ohne jegliche Abstriche in den Pa3X übertragen und sofort betreiben, einzige Ausnahme hier der Vocalist/Harmonist. Der wurde von Korg im Pa3X tatsächlich "verschlimmbessert".
Leider wurde in den letzten Jahren diese Aufwärtskompatibilität unter den Pa-Modellen von Korg stark eingeschränkt.
So ist der Pa600 nicht als ein echter Nachfolger des Pa500 zu sehen, ebensowenig wie Pa900 auf Pa800 und erst recht nicht Pa4X auf Pa3X.
Warum aber schreibe ich das überhaupt, wenn jemand sowieso nur "die oberen Modelle" im Auge hat?
Nun, ich will damit als Denkanstoß zum Ausdruck bringen, dass Korg in den letzten Jahren "alles tut", sein besonderes, auf "Spezialisten" ausgerichtetes Image loszuwerden und sich dem Einheitsbrei der anderen noch verbliebenen Hersteller anzugleichen. Auch der Support nach Kauf geht rasend abwärts in diese Richtung.  Sollte man auch vor dem Kauf bedenken! Aber was soll's?
Als Keyboardspieler brauchst du ein Keyboard. Und ehe man sich da allzu schnell für das falsche entscheidet (im Korg Forum finden sich einige solcher Nutzer), sollte man die eigenen (musikalischen) Bedürfnisse einer eingehenden Prüfung unterziehen.
Ich bin so verfahren und habe mich, nachdem Roland seine Fahne in diesem Marktsegment eingerollt hatte, erst für den Korg Pa800 entschieden. Kurz darauf war es dann der Pa3X MUSIKANT. Das ich immer noch beide besitze, ist einfach ein kleiner Luxus, den ich mir aus verschiedensten Gründen gönne.
 
Nun zum groben Aufbau und den damit verbundenen Definitionen von STS, Performances und SongBook:

Ein fertiger, also sofort zu spielender Style besteht aus dem im Editor erzeugten Material (wer spielt was wie laut in jeweils welchem Element, die da wären Intros, Variationen, Fill Ins und Endings).

Dieser Bereich wird erfolgreich meist nur durch sachkundige Nutzer und/oder natürlich den "hauptamtlichen" Entwicklern beackert.
Außerhalb dieses Editors wird der Style dann noch mit diversen Einstellungen versehen: Panorama und Volume je Track, Effektzuweisungen, sogar Soundtausch und, und, und.....
Dieser Bereich nennt sich beim Pa800 "STYLE PERFORMANCE" und beim Pa3X "CURRENT STYLE SETTINGS".
Man kann damit also jeden Style in gewissem Rahmen nach eigenem Geschmack verändern und festschreiben, so dass er bei jedem neuen Aufruf dieser Einstellung entspricht.
 
Jeder Style verfügt über je vier Style Settings, bei Korg STS genannt.
Hier werden alle Einstellungen für die "rechte Hand" vorgenommen, also Sounds für Upper 1-3 und Lower (ups...ist für die Linke Flosse....), alle dazugehörigen Lautstärken, Pans, Effekte.... eben alles, was eine Vollregistrierung im Melodiebereich ausmacht. Dazu kommen noch diverse Spielhilfen und auch Voice/Harmony und weiß der Kuckuck was sonst noch.
Das ganze kann man also je Style 4 mal bewerkstelligen.
 
Und was ist dann eine PERFORMANCE?
Nun, auf den ersten Blick ist eine Performance gleich einem einzigen STS mit beigefügten Style.
Im Umkehrschluss kann ich hiermit nun einem Style eine "andere, neue" "STYLE PERFORMANCE" bzw. "CURRENT STYLE SETTING" zuweisen, eine Vollregistrierung (also gleich einem STS) erstellen und dies alles nun als eine PERFORMANCE abspeichern.
Zusammen mit dem Taster STYLE CHANGE (im Pa4X nicht mehr vorhanden) und Funktion AUTO SELECT (auch so im Pa4X nicht mehr zugänglich) ergeben sich so im Pa3X schier unzählige, sehr schnell erreichbare Settings, viel mehr als beispielsweise im Tyros.
Ich habe die Performance Ebene beispielsweise früher bei Karnevalsitzungen eingesetzt, wenn es darum ging, ein festgeschriebenes Programm zu begleiten. Und da hat schnelles Umschalten Priorität.
 
Ob nun als Alleinunterhalter, in der Band oder "nur" zu Hause im Wohnzimmer, irgendwann erstellt sich der Keyboardspieler auch ein eigenes Repertoire, also eine Sammlung von Musikstücken, die einmal eingestellt immer wieder so zu reproduzieren sind.
Und eine solche Zusammenstellung von Musikstücken konnte ich bis heute in keinem anderen Keyboard dermaßen einfach und zuverlässig organisieren wie in denen von Korg. Das Zauberwort heißt SongBook.
Hat man für ein bestimmtes Musikstück einen Style gefunden (in der Masse der Factory Styles, gekaufte oder erstellte...), kann man diesem hier eine eigene STYLE PERFORMANCE (CURRENT STYLE SETTING) zuweisen und 4 dem Song entsprechende STS erstellen.
Dabei wird der "Urstyle" weder verändert, noch muss ein zusätzlicher Speicherplatz bereit gestellt sein.
Fertig eingestellt wird der Eintrag nummeriert, mit Titel versehen und so im SongBook abgespeichert. Benötigt man tatsächlich mehr als 4 STS oder gar mehr Stylezustände als in einer Style Performance erfasst, setzt man einen zweiten Eintrag für den gleichen Song dahinter usw.
Der fertige Song wird später mit all seinen Einstellungen nur durch Eingabe seiner Nummer aufgerufen, schneller geht nicht!
 
Dies und noch viele Eigenschaften, deren einzelne Beschreibung hier zu weit führen würde, haben für mich den Ausschlag für die Korg Arranger Keyboards gegeben, und speziell in meinem Falle nur für diese beiden Typen (auch den Pa500 kann man noch dazuzählen).
Viele Nutzer spielen und/oder organisieren ihre Musik ganz anders als ich, sind also mit anderen Keyboards von Korg oder gar anderen Herstellern genauso zufrieden wie ich mit den meinen.
Soll also heißen, dass ich andere als meine Keyboards in keiner Weise schlecht reden will, sie erscheinen mir nur für meine (musikalischen) Bedürfnisse als nicht genug dafür geeignet.
Allerdings soll meine gegenwärtige Zufriedenheit diesbezüglich nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich mir den funktionellen Zustand meiner Keys auch noch viel "besser" vorstellen könnte.
Korgs Modelle nach dem Pa3X lassen mich daran aber nicht mehr wirklich glauben.
 
Noch ein paar abschließende Worte zum Thema MUSIKANT:
Nachdem ich mir den Pa800 gekauft hatte, kam dafür der USB Musikant Stick auf den Markt. Den habe ich gekauft und nach einiger Zeit wieder weggeschmissenem (also er liegt noch da unbenutzt in seiner Verpackung).
Den Pa3X MUSIKANT habe ich gekauft, weil er gerade an dem Tag als einziger Korg im Laden stand.
Ich möchte keinem MUSIKANT Nutzer vor den Kopf stoßen, muss aber sagen:
Wenn man, wie ich, fast ausschließlich mit eigenen, selbsterstellten Styles seine Musik spielt, ist die Mehrausgabe für Stick oder entsprechendes Modell rausgeschmissenes Geld.
Denn, wie gesagt, die Styles brauche ich nicht und die "Hossa, Servus, auf geht's Buam, und Juchhuuuu" Rufe kriege ich besser, weil authentischer hin.
Und was die Samples von Instrumenten angeht, so ist das Mehr in den MUSIKANTen gut überschaubar.
Ob dieser Beitrag nun etwas Licht ins Dunkel der Materie gebracht hat, ich weiß es nicht. Ich kann nur jedem, der mich danach fragt sagen, warum ich Korg Keyboards (noch) bevorzuge.
Damit möchte ich aber keinen zum Kauf eines bestimmten Keyboards ermutigen oder gar drängen. Schaut man sich den Markt an, können meine Ansichten sowieso nur falsch sein......

Ein paar Worte zur Pa4X Funktion MIDI TO STYLE Konverter

.... ich möchte mich aus aktuellem Anlass kurz an die User des Pa4X/I wenden, und zwar an die, die im Korgschen Forum mitlesen, als auch an die unter meinen Lesern.
Es geht um die Möglichkeit, im Pa4X aus einem Standard Midifile über eine eigens dafür ausgewiesene Funktion einen Style zu konvertieren.

Es folgt nun kein Workshop oder eine lange Abhandlung über Korgs Begleitautomatik und ihrem strukturellen Aufbau.
Hier nur ein paar Worte für Leute, die mit der Style Erstellung bisher wenig zu tun hatten und nun hoffen oder glauben, diese Erstellung fortan mit dem Midi to Syle Konverter bewältigen zu können:
Midifile von Hage, D-o-o, Geerdes etc. rein in Pa4X ;
Funktion Midi to Style starten und kurz warten;
Fertigen Style (mit Intro(s), FILLs, Ending(s) und 4 Variationen) abspeichern.
DAS FUNKTIONIERT SO NICHT !!!
Das funktioniert so (noch) mit keiner Funktion, mit keiner Software, mit keinem Keyboard irgend eines Herstellers dieser Welt.
 
Es sei denn, man bereitet ein Midifile zur Style Erstellung strukturell und musikalisch für den Style Editor vor und verlinkt diese Bearbeitung über Marker zu den einzelnen Style Elementen.
So erhält man nach gewissenhafter Arbeit aus einem Midifile einen - alle Korg Spezifikationen enthaltenden - Style.
Aber das ist kein neues Feature von Korg, das gibt es so schon seit Jahrzehnten, seit Keyboards Style Editoren besitzen. Auch in Korgs Pa Reihe, nur hat man nun im Pa4X eine "namhafte" Funktion daraus gemacht.
Und wer bisher noch nie einen Style erstellen konnte, wird es auch zukünftig mit diesem Midi to Style Konverter des Pa4X nicht tun können.
Es sei denn, er erarbeitet sich ein bestimmtes Fachwissen (nämlich das der Style Erstellung), dann allerdings benötigt er nicht den Midi to Style Konverter im Pa4X.
Und sollte wirklich jemand (ohne Stylybauerfahrung) glauben, er hätte mit diesem Hilfsmittel schon was brauchbares "gebaut" (also sowas, was man Style nennen und sogar weitergeben könnte), so glaube er mir, alle erfahrenen Style Ersteller, und ich zähle mich dazu, hätten für ein besseres, weil in allen Teilen korrektes Ergebnis nur ein Bruchteil an Zeit benötigt.
 
Und nun stelle man sich vor, ich hätte dies im Korg Forum geschrieben, wo man sich (also einer) schon kirre freut, dass man durch besprochene Funtion nun in der Lage ist, sein singendes Publikum mittels Style "taktgenau" zu begleiten ?!?...........

Georg Brandtner aus Hannover hat zu diesem Beitrag einen Leserbrief geschrieben

Tyros 5, PSR-S970 oder was ganz anderes.....
Den weitaus längsten Teil meines "Alleinunterhalter Daseins" bestritt ich mit Instrumenten der Hersteller Roland und Korg. Warum sich dies so ergab, lässt sich in vielen Bereichen meiner Homepage nachlesen.
Man kann aber auch direkt oder zwischen den Zeilen herauslesen, dass mich die Keyboards dieser Firmen - und im Speziellen die von Korg - nicht sofort beim ersten Kennenlernen überzeugten oder gar vom Hocker rissen.
Erst die Möglichkeiten der individuellen Gestaltung von eigenen Styles (bei Korg auch der Sounds), und auch die fantastischen Funktionen diese im Livespiel zu steuern und zu beherrschen gaben den Ausschlag zur entsprechenden Kaufentscheidung.
Da spielte es dann wirklich keine große Rolle, wie die Keys bei Auslieferung klangen oder welche Factory Styles da an Bo(a)rd waren, wenn nur genug Speicher für eigene Kreativität zur Verfügung stand.
Zudem war mit Rolands Music Assistant oder ist mit Korgs SongBook ein berauschend schneller Wechsel zu den einzelnen Titeln des eigenen Repertoires möglich.
Was will man mehr?
Nun, ich hätte schon mal gerne zwischendurch, so einfach "locker vom Hocker" und abseits meines Repertoires ein bisschen musiziert, ohne lange nach bestimmten Styles und Sounds zu suchen, einfach vom Keyboard und seinen Grundeinstellungen inspirieren lassen.
Ganz stark erwachte dieser Wunsch regelmäßig nach Produktvorstellungen des Herstellers Yamaha, wo ich dann feststellen musste, dass Korgs Keyboards von dieser "lockeren Spielart" weit entfernt waren. Und so wird es wohl niemanden wundern, dass ich mir dann auch mal ein Keyboard der Marke Yamaha zulegte, ein PSR-S900. Mehr über dieses Keyboard und meine Ansichten darüber findet Ihr hier.
Es war nun damals aber noch so, dass mich meine Tätigkeit als Alleinunterhalter und die damit verbundene Pflege meines Repertoires so sehr in Anspruch nahm, dass die Zeit für oben beschriebenes Zwischenspiel gar nicht vorhanden war.
Allerdings - und das war das Gute an der Sache - hatte das kurze Intermezzo mit Yamaha meine Überzeugung bestätigt, dass Keyboards dieses Herstellers für mich als Alleinunterhalter nicht infrage kommen. Und so durfte das Yamaha PSR-S900 zu einem neuen Eigentümer wechseln.....
Seitdem ist einige Zeit vergangen.
Alleinunterhalter bin ich nicht mehr, für gelegentliche Auftritte bei besonderen Stammkunden ist mein Pa3X noch immer erste Wahl. Zumal Korg mit den "neuen" Pa-Modellen der letzten Jahre kein Keyboard auf den Markt brachte, das weiter entwickelte, ergänzte oder gar neue Funktionen der Art enthalten hätte, die mich einst von Roland zu Korg wechseln ließen.
 
Mein Augenmerk liegt eben fast nur auf der Begleitautomatik, das Angebot auf der Sound Ebene finde ich schon seit Jahren für Alleinunterhalter völlig ausreichend.
So habe ich bis heute die Taster für Ein- und Ausschalt-Vorgänge bestimmter DNC-Sounds noch nie benutzt.
Mir fällt auch nicht ein Musikstück meines Repertoires ein, wo ein liegender Basston nach 3 Sekunden schnarren sollte.
Aber genug, ich möchte nicht die Kollegen verärgern, die ihr Augenmerk so auf diese Sounds fixieren, wie ich dies nun mal im Bereich Begleitautomatik tue.
Kurz und bündig, der Wunsch nach einem Keyboard mit dem Grundkonzept der "Sofort Spielbarkeit" ist in mir seit einiger Zeit mehr denn je erwacht.
Und so nahm ich in letzter Zeit häufig die Keyboard Abteilung beim Händler meines Vertrauens in Beschlag, und da in erster Linie die Yamaha Ecke, denn ein Keyboard dieses Herstellers sollte den Weg zu mir nach Hause mitgehen.
Nur welches?
Tyros5 oder PSR-S970?
Da ein Tyros mindestens doppelt so viel kostet wie ein PSR-S970 sollte man die Unterschiede innerhalb der Ausstattungen beider Geräte schon herausfinden, ehe man sich zum Kauf entscheidet und so einen Fehlgriff erlebt, weil man entweder für wenig mehr viel zu viel Euro bezahlt oder aber für wenig Euro entscheidende Features nicht erhalten hat.
Also habe ich Prospekte, Handbücher, Internetseiten und persönliche Gespräche herangezogen und die Instrumente spielend erfahren. Hier nun das Ergebnis, wie es sich für mich ergab, bezogen auf meine musikalischen Bedürfnisse und Ansichten.
Es soll auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass ich die Meinungen anderer damit beeinflussen oder gar ändern möchte. Darum sind auch Diskussionen darüber müßig und zudem nicht erwünscht.
 
Tyros 5:
Noch immer habe ich mich nicht mit der äußeren Erscheinung dieses Keyboards arrangiert. Auf mich wirkt es mit seinem silbernen, bakelitartigen Kunststoffgehäuse und den vielen bunten Lichtlein mehr wie die Zukunftsstudie eines Superkeyboards von Bontempi, vorgestellt auf einer Spielzeug Messe in den 70er Jahren.
Aber ansonsten alles erste Sahne.
Freude pur beim Anspielen altbekannter Musikstücke, weil tolle Styles und noch tollere Sounds, sehr gut als Gesamtklangbild abgemischt und für die Bedienung grafisch fantastisch aufbereitet.
Genau so hatte ich mir das schon immer vorgestellt, wenn ich nach längerer Style-Erstellung am Pa3X oder Pa800 gerne noch ein bisschen geklimpert hätte, ähnlich dem Auslaufen von Fußballern nach dem Spiel.
Und dafür ist der Tyros geradezu prädestiniert,.....allerdings auch viel zu teuer.
Erst recht, wenn ich bedenke, dass da manch ein Musikus den letzten Euro aus dem lang ersparten Hobbysäckel wringen muss, ich die Kiste aber nur mal so zum Klimpern degradieren will.
 
Und so war der Tyros5 für mich ziemlich flott abgehakt.
 
PSR-S970:
Was man wohl bekommt für den Gegenwert eines halben Tyros?
Das hängt stark davon ab, welche Funktionen man im realen Musikerdasein wirklich nutzt und welche nicht.
So erhalten die Glückspilze unter uns für nicht mal 2000 Euro einen kompletten Tyros, naja, vielleicht nicht ganz, aber doch fast.
Auf jeden Fall sieht der Kleine schon mal besser, seriöser aus, Ihr wisst, mein Geschmack.
Innen drin weniger Styles, weniger Sounds und weniger Speicher, also Abstriche in der Quantität.
Qualitativ bleibt alles gebotene auf Tyros Level.
Die in den Prospekten angepriesene ENSEMBLE Funktion des T5 gibt es im Kleinen nicht, und das ist aus meiner Sicht kein Verlust. Denn, wer sich in der "Orchestermusik" nicht zu Hause fühlt und auch nicht Melodieteile drei- oder gar vierstimmig spielen kann, dem wird diese Funktion wohl nicht gefallen.
Da erreicht man in den Korg Modellen mit zweistimmigem Spiel und entsprechender Einstellung - nicht zu verwechseln mit der Korg Pa-ENSEMBLE Funktion - weit bessere Ergebnisse (hier zum Nachlesen).
Im PSR-S970 findet man dafür die Möglichkeit einzeln gespielte Töne mit zwei und mehr Zusatztönen harmonisch anzureichern.
So kennen wir es aus den Korgies, allerdings optisch lange nicht so schön umgesetzt wie im PSR.
Überhaupt ist der Bildschirm des PSR-S970 zwar nicht ganz so toll wie der des T5 aufbereitet, aber doch um Welten besser, als dies bei Korg der Fall ist.
Das gilt nicht nur für die Grafik an sich, sondern mehr noch für den Informationsgehalt.
So finde ich also im Yamaha PSR-S970 genau das Keyboard mit den Eigenschaften, die meiner Vorstellung von einfachem, sporadischem Spielen bekannter Standard Musikstücke am nächsten kommen.
Aber bei so viel Licht muss es auch Schatten geben.
Und nie im Leben hätte ich gedacht, dass ein Kriterium dieser Art einmal eine meiner Kaufentscheidungen so beeinflussen könnte. Es geht um die Tastatur des PSR-S970.
Wie die meisten unter Euch wissen, habe ich mir meine musikalischen Fähigkeiten als Autodidakt erarbeitet, beherrsche also keines meiner Instrumente "richtig", also im Sinne von "professionell".
Insoweit haben mir die Tastaturen meiner bisher besessenen Keyboards stets ausgereicht, sei dies mit einem "grandios" beim Roland G-70 bis zu einem "naja" im Fall des BK5 des gleichen Herstellers. Richtige Pianisten, Organisten und gelernte Keyboarder werden da ihre eigenen Vorstellungen und Ansichten haben.
Zurück zum Yammikey.
Noch nie widerstrebte mir die Tastatur eines Keyboards so sehr wie die des PSR-S970. Schon die des S900 (siehe dazu auch hier) hat mich damals nicht vom Hocker gerissen. Doch die hatte wenigstens "gelebt", will heißen, sie vermittelte ein bestimmtes Spielgefühl.
Man konnte mit den Fingern darüber "sliden", man konnte sie streicheln, man konnte sie drücken. Und all dies ohne Effekt, Aftertouch gab's nämlich nicht, gibt's auch nicht im 970er.
Die meisten unter Euch wissen, wie ich das meine, wenn ich sage:
Eine Tastatur muss stabil sein, sie soll nicht schlabbern, alle Tasten sollen auf einem Niveau ausgerichtet sein und trotzdem sollen sie ein ganz, ganz kleines bisschen wackeln.
Aber genau das tut die Tastatur des PSR-S970 nicht, da wackelt nichts.
Dafür erfüllt sie alle anderen Vorgaben, sie schlabbert nicht, sie ist stabil und exakt ausgerichtet.
Das für mich Schlimmste, sie hat einen gefühlten Arbeitshub von kaum 5 Millimetern (tatsächlich sind es ein paar mehr), wobei die Anschlagdynamik (je nach Einstellung) akurat funktioniert, aber trotzdem keinerlei Spielgefühl aufkommen will.
Die härteste, sterilste Tastatur, die mir je untergekommen ist.
Und leider störte mich dieser Umstand mehr und mehr, je länger ich darauf spielte. Und ein Gewöhnungseffekt dürfte sich da auch zukünftig nicht einstellen, zumal beim häufig wechselnden Spiel zwischen Korgies und Yammi!
Und so blieb dieses Keyboard am letzten Tag meiner "Praxis Recherche" zwecks weiterer Nachdenkphase dann doch auf seinem Ständer bei meinem Händler.
Und ich begab mich wieder in die Weiten des Internets, fand aber, wie schon zuvor keine wirklichen Alternativen zu Yamaha.
 
Wersi Pegasus ?
Windows Betriebssystem, nicht wirklich eine gute Empfehlung, guter Preis (für Wersi Produkt?!), kompatibel zu Yamaha Styles (ohne Yamahas MEGA Sounds?),
je 4 unterschiedliche Registrierungen pro Style (also STS, allerdings ist diese Funktion nur bei den 200 internen Werkstyles vorhanden). Nix für mich!
 
BÖHM SILVERBIRD von keyswerk ?
vom Preis her und den dafür gebotenen Features für mich absolut uninteressant.
 
KETRON hat mich irgendwie noch nie gereizt.
 
Fame G2000 ?
von der Bedienung her zu spartanisch.
Mit aufgeschraubtem Deebach (seit nunmehr geraumer Zeit nicht lieferbarem) Soundchip wird's als "MAX" zur Lachnummer.
 
Casio MZ-X500 ?
in Sounds etwas schmalbrüstig, ansonsten gutes Konzept, Entwicklung mal im Auge behalten!
 
Irgendwann stellte ich dann fest, dass ich vor lauter Suchen nach dem idealen Allerweltskeyboard für einfaches, sporadisches Musizieren nur noch selten, wenn überhaupt zum einfachen, sporadischen Musizieren kam. Und meine liebe Gattin war es dann, die mich durch einen Hinweis schließlich auf den rechten Musikerweg zurück brachte:
 
"Hast du nicht mal geschrieben, dass du auf deinen Korg Keyboards jeden Zustand eines Yamaha Keyboards simulieren kannst, dies aber umgekehrt nur stark eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich wäre?"
 
Nun, ganz so hatte ich es nicht gemeint, ich bezog mich seinerzeit mehr auf die Bedienung und Speicherung einiger Funktionen.
Aber ganz unrecht hatte sie nicht, meine Liebe.
Warum soll ich auf meinen Korgies nur Titelbezogene Styles erstellen?
Warum nicht solche Styles, wie ich sie in Yamaha Keyboards (gut) finde, versehen mit STS und Effekten, wie ich sie für einfaches, sporadisches Spielen von bekannten Standard Musikstücken gerne hätte?
Warum nicht ein Allerweltskeyboard selbst bauen, die Zutaten dafür stehen in Form von Pa800 und Pa3X schon seit Jahren in meinem Musikzimmer!?
Was bisher fehlte, war die Zeit dazu, aber jetzt habe ich sie ja.............
 
Und, Freunde, manchmal sieht man tatsächlich den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Ich habe doch wirklich ein neues Keyboard dazu bekommen, ohne auch nur einen Cent dafür bezahlt zu haben. Nach etwas holprigem Start wächst und gedeiht es stetig, und ich habe schon jede Menge Liedchen so einfach locker vom Hocker darauf gespielt, auf meinem neuen Korg Pa800 YammiEdition.........

Hurra, ich habe iPad !
dieser dicke Stoß Papier zur Dokumentation meines Repertoires gehört nun endlich der Vergangenheit an.
 
Weil bei mir die Akzeptanz des technischen Fortschritts bekanntlich immer etwas länger dauert, habe ich mich erst kürzlich dazu entschieden, meine "Papierwirtschaft" komplett einem Tablet anzuvertrauen. Und wie bei so vielen Schritten dieser Art habe ich wieder mal sehr bedauert, diesen nicht schon viel früher gemacht zu haben.
Da ich in dieser Angelegenheit wohl noch um einiges länger zaudernd unterwegs gewesen wäre, hat mir meine liebe Gattin nun an Weihnachten 2014 unter Beratung eines lieben Freundes kurzerhand ein iPad Air 2 unter den Baum gelegt. Ende der Vorgeschichte.
Als erstes habe ich festgestellt, dass ein iPad nicht ein kleiner PC zum Mitnehmen ist.
Altvertraute Gewohnheiten und Handlings aus dem PC Bereich sind bei diesem Gerät da eher hinderlich als hilfreich.
Größte Schwierigkeiten hatte ich beispielsweise anfangs mit der Datenverarbeitung an sich und speziell dem Datenverkehr zwischen Tablet und PC.
Da ist mir der dafür von Apple vorgesehene Weg viel zu eingeengt. Mit den entsprechenden Apps habe ich da aber mittlerweile für mich akzeptable Lösungen gefunden.
Zu den Apps überhaupt:
Hunderttausende gibt es davon für alle erdenklichen Themenbereiche. Und soooo viele sogar völlig kostenlos,...... auf den ersten Blick.
Schnell fällt auf: die welche tatsächlich kostenlos sind (und es auch bei intensiverer Verwendung bleiben), kann man in der Regel auch getrost in der Pfeife rauchen. Was da stellenweise angeboten wird, braucht kein Mensch.
Es gibt aber auch sehr viele Programme, beispielsweise für uns Musiker, in die man kostenlos (z.B. mit begrenztem Funktionsumfang) reinschnuppern kann. Ist man zufrieden und möchte die Vollversion, sind es zu dieser nur noch einige Klicks und - wer hätte es gedacht - ein paar Taler.
Am besten finde ich dabei Programme, zu deren kostenloser Grundversion ganz bestimmte zusätzliche, kostenpflichtige Funktionen zu erwerben sind. So kann man sich individuell ein Programm nach persönlichen Anforderungen anschaffen, preislich oft wesentlich günstiger und nicht funktionell so total überfrachtet, wie man dies oft in vergleichbaren Pendants für den PC findet.
Wie lange es nun dauert, bis ich erste "MIDI Anwendungen" mit dem iPad realisiere, hängt davon ab inwieweit sich eigene Bedürfnisse und irgendwann mal dafür angebotene Apps zur Deckung bringen lassen.
 
Derzeit bin ich jedenfalls zugange alle meine "Liederblätter", also Notenvorlagen und Leadsheets, fein säuberlich zu digitalisieren und im iPad abzulegen.
Erst wollte ich mir für dieses Unterfangen gar die App "Songbook +" für fast 50 Taler zulegen.
Gerade noch rechtzeitig fiel mir auf, dass ich damit weit übers Ziel hinaus geschossen wäre, und dabei nicht mal das bisschen erhalten hätte, was mir so vorschwebte.
Also versuchte ich es erst mal mit einer einfachen PDF-Viewer App. Denn meine Leadsheets sollten - wie in vielen Jahren bewährt - weiterhin aus einer Kombination Text und Grafik bestehen, hergestellt in Coreldraw und nun als PDF zum iPad geschickt werden.
Die App "Documents" erwies sich für mein Vorhaben als ideal.
Fehlte nur noch der passende Bluetooth Fußtaster zum Umblättern. Und wieder  wurde ich - diesmal durch den Rat eines Bandkollegen - vor einem verfrühten, überflüssigen Kauf bewahrt.
Dieser Kollege benutzt seit einiger Zeit "OnSong", eine spezielle App zum Erstellen und Anzeigen von Leadsheets unterschiedlichster Arten und damit verbundenen speziellen Features, darunter aber auch die simple Möglichkeit, ganz normale PDFs anzuzeigen. Der vertikale Transport dieser Leadsheets ist im Tempo jeweils über eine Zeitschiene einstellbar, was in der Praxis viel einfacher ist, als es hier zu schreiben.
Lediglich Wiederholungen, Da Capo und ähnliche Sachen sollte man auflösen, d.h. das zu Spielende einfach von Anfang bis Ende hintereinander schreiben (kopieren). Man erhält so ein sich immer an richtiger Stelle befindendes Notenblatt, das dadurch an Übersichtlichkeit nicht zu überbieten ist. Mann,oh Mann, was habe ich eine tolle Frau!
Demnächst mehr darüber,.... also nicht über meine Frau, mehr über mein Schaffen mit dem Ipad.

Darf´s ein bisschen weniger sein ?
Beitrag vom 25.09.2014  im Feedback meiner HP über Kunden Resonanz bei den neuesten Korg Keyboards von Alfred aus Siebenhirten
Am späten Nachmittag des 25. September fand ich im Feedback Bereich meiner HP folgenden Eintrag:
 
Hallo,

lästig sind im Korg-Forum - außer Fremdwerbung und Selbstbeweihräucherung - daß rückschrittliche Keyboard-Konzepte der Folgemodelle von den Forum-Usern mit Jubel und Applaus quittiert werden.
 
Anstatt das Weglassen und Fehlen von vorher vorhandenen, wertvollen Eigenschaften selbst zu reklamieren, reagieren davon Betroffene beleidigt bist beleidigend und bekämpfen jede diesbezügliche Kritik.
 
Offensichtlich sehen User im Erwerb eines Keyboards dieses weniger als funktionales Instrument sondern eher als Prestigeobjekt, dessen Ruf es gilt zu verteidigen.
 
Diesem Dumpfbacken-Dogma entsprechend kann ein neue Modellreihe mit dem geringsten Aufwand auch bei gleichzeitig sinkender Funktionalität widerstandslos auf den Markt gebracht werden.
 
Als Foren-User sehe ich mich nicht als Werber für Produkte mit sinkender Funktionalität, sondern trete dafür ein, als Keyboard-User die Funktionalität eines Instrumentes zu verbessern und besser nutzen zu können.
 
PS: Beispiel Pa3Xle/900/600/300, die Erhöhung von Anzahl Styles, Sounds, Performances und Memory-Kapazität ist bedeutungslos, wenn nicht zumindest der vorherige Variantenreichtum der Korg-Begleitautomatik beibehalten wird.
 
Herzliche Grüße
Alfred
 
Dieser Eintrag unseres Freundes Alfred aus dem niederösterreichischen Siebenhirten darf nicht im Feedbackbereich dieser HP versauern.
Beschreibt er doch darin ein Problem, dass uns Korg Usern – wenn es denn weiterhin von einigen einfach so „übersehen“ wird – irgendwann noch einmal böse aufstoßen wird.
 
Beispiel: Wenn sich ein für das pa800 erstellter Song (ein Lied!) mit eigens dafür erstellten Style, den dazugehörigen STS und der entsprechenden Doku (Noten, Text und Bedienhinweisen als PDF) nicht so auf einem dem pa800 nachfolgenden, nagelneuen pa900 spielen lässt, dann ist das Schrott !!!
 
Und wir reden hier nicht über die etwaige Anpassungen von Sound- und vielleicht Mixereinstellungen. Wir reden hier von gänzlich fehlenden Funktionen. Da retten einen auch nicht mehr Styles und auch nicht mehr "Flütelütüt" durch noch mehr DNC in noch mehr Sounds.
Und auch auf die Gefahr hin, dass mir da einige jetzt die Pest an den Hals wünschen, für mich und meine Auffassung einer guten Begleitautomatik, steht der pa900 für den "kleinen Bruder" von pa800 und selbst pa500.
Noch nie zuvor habe ich erlebt, dass Nachfolge Modelle im gleichen Preisegment, gegenüber ihrem Vorgänger abgespeckt, auf den Markt kamen.
 
Umsteiger von Yammis bemerken das möglicherweise gar nicht. Für sie fehlen beispielsweise nicht mal die paar Knöppe um Fills separat und unabhängig irgendeiner Variation zu bedienen. Na und, ist doch sogar im Tyros so...
 
Dass sich durch diese (beim pa800 sogar nur 3) Taster Steuerabläufe für die Begleitautomatik und somit den Song (je Song !!!) über weitere Funktionen im Hintergrund abrufen lassen, ja, davon träumt der Tyros nachts.........aber mittlerweile auch die pa300,600,900´s .......
 
Und solange alle Unwissenden nur „Bravo“ rufen, wird Korg an diesen Zu-, besser Missständen nichts ändern.
 
Man könne ja doch nichts ändern, auch wenn man laut schreit ???????
 
Es gab mal eine Zeit, da wurde ein Keyboard von Korg auf den Markt geworfen, dessen Werkstyles sich nicht bearbeiten ließen, weil sie Kopiergeschützt waren.
 
Einige Dumpfbacken fanden dies sogar korrekt und standen im Forum mit haarsträubenden Erläuterungen zu dieser Maßnahme.
Und vehement polterten sie gegen die ewigen (weil sich ständig wiederholenden) Nörgler und Widersacher dieses Kopierschutzes. Einige ertrugen es gar gar nicht mehr und verließen (leider nur vorübergehend) deswegen das Forum.
 
Bis eines Tages: ......der Kopierschutz wurde entfernt, sehr wahrscheinlich durch die vielen seiner Befürworter..?
...die kamen jubelnd zurück ins Forum und wenn sie nicht gestorben sind, dann jubeln sie noch heute........
 
 
Danke, Alfred, für Deinen Eintrag.
Die Schwierigkeiten
oder auch Hoffnungslosigkeit bei der Ferndiagnose
Zunehmend häufiger „treffe“ ich mich mit Lesern meiner Seite zu einem Schwätzchen, sei dies via Email, über ein gemütliches Telefonat oder gar einem realen Kaffeeklatsch bei mir zu hause.
Da werden dann allerlei Sachen unserer (Keyboard) Leidenschaft breit getreten:
„Wie spielst du die und die Nummer...., welchen Style nehme ich für....., was und wann kommt wohl Neues auf den Markt......, hast du schon den neuesten Beitrag von Dumpfbacke „X“ gelesen....?????“, sind oft gestellte Fragen.
Aber auch gute Tipps und Ratschläge, Email-Anhänge in Form von Styles, Midifiles und der unterschiedlichsten Software finden bei diesen Treffen den Weg zu mir.
Und auch Probleme und Schwierigkeiten mit Geräten und der dazugehörigen Software können so erörtert und oft sogar behoben werden.
Manchmal kommt es aber auch vor, dass Problemchen und Schwierigkeiten, die man anfangs als Kleinigkeit einstuft, sich zu unüberwindlichen Hindernissen auftürmen. Und dabei muss man sich als Ratgeber oder Rat Suchender gar nicht mal so doof anstellen.
Als Otto Normal User weiß man, wie ein bestimmtes Programm in drei Schritten installiert wird, so dass es in 95% aller Fälle läuft. Und wenn´s dann doch nicht klappt, fragt man Otto Halbwisser (also mich), weil der weiß, dass da jeder Schritt noch ein bis zwei Unterschritte enthält, die man „normalerweise“ gar nicht beachten muss. Mit dem Wissen darüber laufen dann 99% der Programme.
Den letzten Prozentsatz (die unüberwindliche Hürde) übergeben wir dann an den „echten Spezialisten“. Der muss dann wie ein Detektiv mühsam im Untergrund der Betriebssysteme deren fiese, oft individuellen Fallstricke aufspüren.........
Die Aufklärungsquote dieser Gesamtproblematik (Normalo >> Halbwisser >> Spezialo) variiert zudem stark, weil sie u.a. auch vom Lösungsweg (im wahrsten Sinne des Wortes) abhängt.
 
Unterscheiden wir also die Hauptwege einer Problemlösung (wir bleiben dabei aber im Computer-, Keyboard-, Softwarebereich):
zu Weg 1): Probleminhaber und (möglicher) Problemlöser haben Sichtkontakt, treffen sich also real, Problemverursacher (Gerät mit Software) ist anwesend >>>>> Problem meist schnell gelöst!
über Weg 2) könnte man nun ein eigenes dickes Buch schreiben: Die Problemlösung über Ferndiagnose
Auch in diesem Fall ist eine Problemlösung generell möglich, kommt aber in der Realität sehr selten wirklich zustande, weil:

 
der fachlichen Wissensstände der Beteiligten sich zu sehr unterscheiden (und in manchen Fällen zudem (von beiden Seiten) verschleiert wird);
 
der Problemträger bestimmte Anweisungen missversteht;
 
der Problemlöser sich bei bestimmten Anweisungen missverständlich ausdrückt (er weiß ja, was gemeint ist, setzt Verstehen also automatisch voraus....)

die Kommunikation via Email an sich wenig geeignet ist (ohne jetzt näher darauf einzugehen).
 
Ein möglicher Fall aus der Praxis:
Ein Leser meiner Seite wendet sich an mich, weil er ein bestimmtes Programm nicht zum Laufen bringt.
Fakt ist:
Beide verfügen wir über einen PC mit gleichem Betriebssystem, beide verfügen wir über das gleiche Keyboard, beide besitzen wir eine Software der gleichen Version, beide haben wir den ganzen Krempel auf die gleiche Art miteinander verbunden.
Ergebnis:
bei mir funktioniert alles einwandfrei, bei meinem Rat suchenden Leser nicht.
 
Mal von einem technischen Defekt abgesehen, könnte ich nun raten alle Midi Einstellungen im Keyboard und dem Programm zu überprüfen. Wurde eines der Keys gebraucht gekauft, oder vorher mit anderen Programmen betrieben, können im Midibereich beträchtliche Unterschiede unter gleichen Keys herrschen.
Trotz gleicher PC´s mit gleichem Betriebssystem kann die „Treiberlandschaft“ sehr unterschiedlich sein. Ein großes Problem kann sich durch die „USB Anschluss Verwaltung“ in den PC´selbst ergeben.
Sollte mein Gesprächspartner nicht annähernd über gleiches Fachwissen wie ich verfügen, ist eine Behebung des Fehlers (der ja nun gar keiner mehr ist (siehe darüber)) nahezu unmöglich.
Und damit irgendeine FDB den letzten Satz nun nicht als Prahlerei auslegt:
Auch bei gleichem Wissensstand sind wir nicht in der Lage Abhilfe zu schaffen, nämlich dann, wenn wir - bei augenscheinlich gleichen Bedingungen unserer Systeme – beide zu doof sind, ganz bestimmte (variable) Eigenschaften im Unterholz dieser Systeme zu (er)kennen und richtig zu bedienen.
Eigentlich wollte ich mit diesen Beitrag nur zum Ausdruck bringen, dass ich mit meiner HP nicht in der Lage bin, ganz bestimmte Probleme mit Geräten und der Software unseres Genres zu lösen.
Im besten Fall kann ich berichten, wie bestimmte Sachen innerhalb meines Fuhrparks funktionieren, oder wie ich sie unter gewissen Umständen zum Funktionieren brachte. Wenn sich dies bei lieben Leser meiner Seite dann nicht erfolgreich umsetzen lässt, kann ich nur raten, sich mit der Materie eingehend(er) zu beschäftigen und gezielte Hilfe bei echten Besserwissern im heimischen Umfeld oder im www zu suchen (und mir dann im Erfolgsfall davon zu berichten ?!)........................