Früher gab es zu meiner Homepage ein Gästebuch, das auch „lange“ Einträge klaglos verarbeitete. Leider ist der Anbieter dieses Gästebuchs nicht mehr online. In meinem gegenwärtigen Gästebuch ist leider nur eine begrenzte Anzahl von Textzeichen möglich. Daher habe ich hier wieder eine Leserbrief Ecke eingerichtet.
Ich bitte Euch, längere Beiträge (auch mit Anhängen) via Email an mich zu schicken. Sie werden dann schnellstmöglich veröffentlicht. Dazu sollte mir unter dem eigentlichen Text auch mitgeteilt werden, ob Euer Name und/oder Email-Adresse erscheinen soll(en) oder nicht.

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Leserbrief schreiben an
elmarherz@t-online.de
Betreff: Leserbrief

Alfred - siebenhirter -  aus Niederösterreichs Weinviertel schreibt am 4. Mai 2017
 
Hallo Elmar,
 
Zitat: "schlapp lachen über diejenigen, die GLAUBEN, ein Keyboard ersetze doch diese Natur Instrumente - das hat nicht jedem gefallen"

Hallo Elmar,

ich GLAUBE, es hat nicht jedem gefallen hat, weil dein Lacher als Angriff auf den GLAUBEN gewertet wurde, womit religiöse Gefühle von GLÄUBIGEN verletzt wurden.
Der GLAUBE, durch Ankauf eines Keyboard-Modelles - wie es von Sartorius, Lambert, Dennerlein, Voncken und allen, die einem nicht mehr einfallen, vorgespielt wurde - "Naturinstrumente" zu ersetzen, ist zumindest seit der ersten Digitalorgel verbreitet.
Dieser GLAUBE sorgt dafür, daß es für die nächsten Modelle schon Bestellungen gibt, bevor ein Gerät in Serie geht,  zu besichtigen oder vorführbereit ist. Dazu reichen einige nicht-zuordenbare, harmlose Aussagen wie "Quantensprung", "Streaming" oder "Direct Read", die man ungeprüft GLAUBEN kann , ohne darüber nachzudenken.
Daß sich Geräte mit x-beliebigen Midifiles abgespielt so anhören, als GLAUBE man eine CD mit echten Instrumenten zu hören, wird auch von effektbehafteten GM-Sounds geGLAUBT, wenn diese die Factorysounds von Pa-Keyboards ersetzen - vorausgesetzt man GLAUBT auch, daß dafür ein ein einzigartiges, PCM-samplebasiertes Entwicklungsverfahren erfunden und eingesetzt wurde.
Im Einzelfall sollte es sogar reichen, durch Verwendung eines effektbehafteten Samples in einem Pa-Keyboard zu GLAUBEN, eine "große" Wersi-Orgel zu spielen.

Herzliche Grüße aus dem Weinviertel
Alfred

PS:  GLAUBEN bitte nicht mit dem ähnlich klingenden KLAUBEN verwechseln, bei dem bekanntlich nicht der Kopf das Höchste ist. Aus aktuellem Anlaß (wenige Maikäfer) GLAUBE ich persönlich ab jetzt nicht mehr an die Unsterblichkeit der Maikäfer!

 
Alfreds Eintrag hier bezieht sich auf einen Artikel, den man hier nachlesen kann.......

Hallo Alfred,

 
ich wirke ja nicht mehr in irgendeinem Keyboard Forum mit, und ich GLAUBE, dass ich bald auch meine passiven Besuche dort einstelle (ist grammatikalisch zwar falsch, aber wir Saarländer sagen immer "GLAUBEN" wenn wir "DENKEN" meinen).
Weil, der Stuss, den ich da in letzter Zeit u.a. lesen musste, hat mich zwar zu einigen Äußerungen hier auf meiner HP inspiriert, lässt mich aber, glaube ich, bald vom GLAUBEN abfallen,........... also, ich meine den GLAUBEN an den Umgang mit unserem Hobby....... 
 
Liebe Grüße ins Weinviertel

Michel   aus Neuwied am Mittelrhein schreibt am 1.  März 2017
 
Hallo Elmar,
 
durch Stöbern auf Deiner Homepage bin ich mal wieder an einer Sache hängen geblieben, die mich mittlerweile auch ein wenig beschäftigt.
Du und Alfred, ihr seid ja wohl die beiden Einzigen die im Korg-Forum vehement  die Abschaffung diverser Funktionen an PA Keyboards angeprangert haben.
Du hast Dich ja mittlerweile dort zurückgezogen und liest nur noch (bleibt die Frage was, das meiste ist nur bla bla bla wie z.B wann kommt das neue PA700? Eigentlich könnte man schreiben ist schon da, heisst jetzt PA300.) Spass beiseite.

Alfred hat bei Dir folgendes geschrieben:

Von Korg wird der Bereich "Bedienbarkeit" stark vernachlässigt und sie lassen Bedienelemente in neuen Modellen einfach weg, anstatt sie zu verbesseren oder zu vereinfachen.

Dem kann ich nur beistimmen, es ist leider so.

Ich weiss das mein PA900 in keinster Weise an ein PA800 ran kommt. Den Fill Mode habe ich ja wie bekannt, verschmerzt, aber jetzt bin ich in einem PA-Praxis Handbuch über den Artikel Styles dynamisch steuern gestolpert. Au prima, dachte ich, das kannst Du ja prima brauchen und anwenden, aber ach, die Enttäuschung ist gross. Mein PA900 kann keine Fills dynamisch starten, nur Start/Stop, Break, Bass Inversion und Memory.
Das ist ja gegenüber den älteren PA Modellen ein weiterer kapitaler Rückschritt. Sehr schade eigentlich. Da bauen sie tatsächliche ihre Vorteile gegenüber dem Yammerha aus den Geräten aus und passen sich an deren Gewohnheiten an.

So sieht es wohl in den älteren Geräten aus!

Man stelle sich, vor ein neuer 3-BMW hätte keine funkgesteuerten Türschlüssel mehr sondern stink normale Schlösser, keine elektrischen Fensterheber sondern wieder Kurbeln und was weiss ich alles, aber stattdessen 150 zusätzliche Speicherplätze für Facebook und Twitter Geplapper.

Und die Macher freuen sich über dieses tolle Auto. Würde das fahrende Volk da auch jubeln?
Na ja wie auch immer, es ist wie es ist, gegenüber meinem alten Roland hat es auch ein paar Vorteile, wenn auch nur wenige. 
Allein das Laden der Styles live über die Zipdisk in einen (1) Ram , war ein Vorteil ohne Ende vom guten alten Roland. Da ist es mir nicht passiert das ich ein Userprogramm angeklickt habe (A11 etc) und der falsche Style kam, weil Tage oder Wochen vorher mal was falsch gemacht wurde.

So Elmar, nun habe ich noch eine Frage die mich etwas beschäftigt und auf die ich bis jetzt keine Antwort habe.

Auch das PAx Handbuch bringt mich nicht auf den richtigen Tip. Wie hast Du es in Deinem Style Rock & Roll is King angestellt auf der Uppertastatur  zwei Instrumente zu plazieren, die Violine bei C3?    und die Gitarre bei C6??
Ich bekomme es nicht hin und weiss schon nicht mehr wo ich noch schauen sollte. Wäre nett wenn Du mir da ein wenig unter die Arme greifst.

Ich sag vorweg schon mal Danke und wünsche Dir für die Zukunft Gesundheit und toi toi toi mit Deinem YammiKorg Projekt.

Liebe Grüsse vom Mittelrhein
Michel

 

Hallo Michel,

dann sind wir ja immerhin schon 3 Nutzer, denen die gegenwärtige "Marktpolitik" der Firma Korg nicht gerade Stürme der Begeisterung entlockt.

Allerdings haben mir auch schon einige meiner Leser ihr Unverständnis über meine "Schlechtschreiberei" bezüglich neuerer Korg Produkte entgegen gehalten. Und das obwohl ich immer wieder - und fast schon zum Überdruss anderer - Wert darauf lege, diese Produkte eben nicht schlecht zu reden.
Ich bemängele lediglich, dass die Produktpflege und die daraus resultierende Kompatibilität von Korg Keyboards meinen Ansprüchen nicht genügt.

Bringt ein Hersteller ein völlig neues, dem technischen Fortschritt angepasstes Produkt auf den Markt, gilt es, sich diesem Produkt bei Gefallen zu erschließen und die Gegebenheiten der Vergangenheit über Bo(a)rd zu werfen.

Bei Fortsetzung einer Produktserie sollte man aber davon ausgehen können, dass sich beispielsweise ein Musikstück auf einem neueren Pa900 (neben den Noten) mit den gleichen Bedienschritten spielen lässt, wie auf dem älteren Pa800.

Was Alfred, Du und ich nun bemängeln, ist, dass dies eben nicht möglich ist.
Für viele andere Nutzer zählt das aber nicht, sie behaupten mit Recht, dass sie mit einem neueren Pa Keyboard einen tollen Kauf getätigt haben. Ei, dann ist doch alles gut.
Trotzdem darf aber dann ein Michel ob fehlender Funktionen etwas traurig sein, trotzdem darf ein Elmar auf den Kauf neuerer Pa-Produkte verzichten, solange diese Funktionen fehlen und ich bin froh, dass ein Alfred trotzdem noch immer die Lust aufbringt, bestimmte, diesbezügliche Missstände wo auch immer anzusprechen.

Liebe Grüße an den Mittelrhein

p.s.
das "Problem" mit der "Manualteilung im Upperbereich" haben Michel und ich via Email beseitigt


Alfred - siebenhirter -  aus Niederösterreichs Weinviertel schreibt am 26.  Februar 2017
 
Hallo Elmar,
 
HERZlichen Dank für dein YammaKork Paket 4 - auch und gerade bei solchen Standardrhythmen merkt man, wenn ein Style von einem professionellen Schlagzeuger erstellt wurde, der auch Erfahrung als Bassist und Gitarrist mitbringt. Jedenfalls halte ich die Styles dieses Paketes für hervorragend - danke nochmals; macht sehr viel Freude mit diesen Styles zu spielen.
Deine Vorgangsweisen die Variationsmöglichkeiten der Styles mit parallel einzeln zu nutzenden, unterschiedlichen Sounds für Drum und Percussion, sind sehr gut.
Mit Auto-Select-Sound des  Pa800/500 kann man nochmals - wenn man gerne intuitiv und spontan spielt -  um einige Varianten erweitern.
Es gefällt mir auch, wie die du die technischen Möglichkeiten der Pa-Keyboards mit den in den STSs gespeicherten Sounds benutzt, welche ohne großartigen Instrumentenverbrauch abwechselnd Poly/Mono-L/Mono-R verwenden, gegenseitig getauscht und bei Bedarf in den Panoramaeinstellungen gewechselt sind. 
So könnte man sie als Lehrbeispiele für die Nutzung eines Arrangers vorstellen, ebenso den Einsatz der Effekte (StGrafic7Eq - Klarinette, StereoCrossDly - Akkdion, St Autofade Mod - Trmp) - wobei mich letzerer (Stereo Autofade Mod) zum Experimentieren motiviert hat, um für Bläser-Performances ev diesen Effekt zur Anpassung der Klangbreite zu verwenden.
*
Peter's Verständnisproblem bezüglich „STS“, „Songbook“ und „Performances“ ist leider kein Einzelfall, denn wer sich bisher für einen Rhythmus (für ein bestimmtes Genre, aber nicht speziell für genau einen Songtitel) acht oder zehn Soundkombinationen gespeichert hat, um damit ein oder mehrere Stücke zu spielen, wird diesbezüglich nicht nur in Musikhäusern schlecht beraten, sondern stößt auch im Korg-Forum mit dem Hinweis auf das Songbook (oder neuerdings auf die Setliste) zu Unrecht auf Verständnislosigkeit.
Scheinbar kennen kaum die wenigsten  - auch langjährigen Anwender nicht - das Feature "AutoSelect-Performances /- KeyboardSets". 
Wenn man dieses Feature parallel zum Songbook benutzt gibt es keine Restriktionen auf maximal vier STS. Wenn es aber Korg-Spieler nicht kennen, dann kennt man es im Fachhandel noch weniger - und Korg tut leider auch nichts dazu, um dieses Feature zu publizieren oder zu erweitern.
Beim Pa4x gibt es - direkt vor der rechten Hand - erstmals den Knopf  "Setlist", um damit Direktzugriff auf 12 unterschiedliche Sb-Entries zu haben. Das ist eine gute Sache, aber viel wichtiger wäre auch ein Knopf "AutoSel", um damit Direktzugriff auf zwölf Performances/KbdSets zu haben, anstatt diese erst nach Suche in den Globals durch Anhaken aktivieren zu können.
Jedenfalls kann man die Bank-Taster der Performances/KbdSets eines Pa-Keyboards wie die Registration-Memories der Yamaha-Keyboards im Direktzugriff benutzen - und nicht nur acht, sondern je nach Modell auch zwölf (Pa4x) oder sechszehn (Pa3x, Pa500).  Außerdem kann man Autoselect-Einstellungen wie Registration-Banks speichern - allerdings nicht so komfortabel - indem man diese in den  Globals speichert, die Files setup.gbl aus der Ordnerstruktur in das Rootverzeichnis kopiert und dort umbenennt, sodaß man sie direkt und schnell nachladen kann.
Wer seine Performances/KbdSets nicht per AutoSelect im Direktzugriff umschalten möchte, kann das auch mit einem Controller (Pedalleiste FCB1010, Nanocontrol oä), indem er seinem Pa-Keyboard auf dem Control-Channel einen Program-Change sendet:  CC#00=01, CC#32=Performance-Bank, PrgChg=Performance-Nr.
Daß man nach dem Modell Pa800 "AutoSelectSound" in den Folgemodellen ganz einfach weggelassen hat, wird seine Ursache darin haben, daß scheinbar die wenigsten damit das Stylespiel variantenreicher gestaltet haben - also die Abspielparameter ebensowenig genutzt und gekannt haben wie AutoSelect-Performance. Aber damit konnte man zB im Direktzugriff Sounds (nicht nur) von StyleTracks komfortabel wechseln. Das war Aussagen im Forum zufolge aber nicht notwendig (zb ein Drumset oder einen Baßsound innerhalb eines Songs zu wechseln). 
Daß man während des Spielens mit dem Korg-Styleplayer eingeschränkt ist, zeigt zB die umständliche Handhabung, wenn man in einem Style zwei unterschiedliche Drumsets in Drums und Percussions verwendet, um damit mehrere Variationen spielen zu können - mit einer einfachen Handbewegung während des Spielens kann kaum eine Spur inaktiviert und eine zweite zugleich durch Anhaken aktiviert werden.
Verglichen mit den Umschaltmöglichkeiten von Abspielparametern für die Realtime-Tracks (Upper1,2,3,Lower) fehlen diese Möglichkeiten für die Background-Tracks (Style-Player) - dessen Handhabung wird von Korg leider mit jeder neuen Serie eingeschränkt (zB StylePreferences im Pa4x, Fill-Mode erst im Update, Fill-Buttons im Pa900 .... ). 
 
HERZliche Grüße
Alfred aus dem Weinviertel
 

Hallo Alfred,

 
freut es mich schon ungemein, wenn meine Styles im allgemeinen auf Lob stoßen, so kommt es zu echten Glücksgefühlen bei mir, wenn mein Einsatz in der Bearbeitung des „Styleumfelds“ (STS, Performances) als speziell nicht nur erkannt, sondern aus berufenem Mund auch noch gewürdigt wird. Vielen Dank dafür.
Den Rest Deines Leserbriefs könnte man getrost mit anderen von Dir im Web veröffentlichen Beiträgen zu einem Buch „Arbeiten mit Korg Arranger Keyboards“ verarbeiten, gedruckt auf recyceltem Papier aus Korgs Schnellanleitungen und sonstigen Schreibereien. Dadurch bekäme auch dieses Papier endlich noch einen Wert.........
 
Liebe Grüße ins Weinviertel


Peter (Nachname und Email bekannt), Berlin                                                             schreibt am 3. Februar 2017

Hallo Elmar,

 
mein Name ist Peter, bin Anfang 50 und möchte nach nunmehr 15 Jahren Abstinenz wieder mit musizieren beginnen. Bin durch meine Abstinenz natürlich technisch auf einem absolut veralteten Stand. Als ich aufhörte, hatte ich eine Wersi Arcus Orgel und ein 19’’ Rack gefüllt mit Expandern.
Also das Midizeitalter habe ich samt eigenem Mac zum Erstellen der Files miterlebt. So riesig möchte ich es allerdings nicht wieder aufziehen.
Ziel ist es mit einem Arrangerkeyboard und seiner Automatik drauflos zu klimpern und aufwendigere Geschichten (erstellen von Midi-Files oder wohl angesagter Mp3 Files und dazu dann noch live spielen) u.U. mit Hilfe meines Macs plus Keyboard zu erledigen.
Vorweg: Wenn ich keine 4.000,- Euro ausgeben muss, tue ich es nicht. Sollte kein Weg dran vorbei gehen werde ich es tun. Ich denke, Du weisst was ich meine.
 
Beim Informieren im Netz bin ich auf Deine interessante Seite gestoßen, weil ich u.a. die Firma Korg mit auf meiner Auswahlliste stehen habe. Was ja, bei gerade mal noch zwei (ok mit Ketron drei) Überlebenden Herstellern für dieses Segment über bleibt nicht die Ausnahme sein sollte
Du scheinst Dich ja recht gut mit dem PA3X auszukennen und gibst Dich mit dem Vorgegebenen nicht zufrieden. Genau wie es damals bei mir der Fall war! Finde ich gut so!
Ich war gestern in einem großen Musikhaus bei mir vor Ort und konnte die Keyboards anspielen. Alle waren in Werkseinstellung. Von Korg konnte ich testen:
PA3X LE
PA3X Musikant
PA4X International
Von Yamaha hatte ich PSR-S970 und T5 unter den Fingern.
Unterm Strich muss ich sagen, dass der PA3X mich vom Sound am meisten überzeugen konnte. Ich weiss nicht, in wie weit da die Musikantausführung ausschlaggebend sein kann!? Das Teil klang auf jeden Fall fetter (alle Instrumente hab ich mit meinen eigenen InEar-Stöpseln getestet.
Vielleicht relativiert sich der Sound ja auch wenn ich dem LE das Musikantenpack installiere bzw. den PA4X als Musikant nehme!? Beides leider nicht im Laden zum testen.
Beim PA3X und PA4X ist mir jedoch eine Sache negativ aufgefallen. Vielleicht hab ich ja auch einen Denkfehler oder bediene das Teil „falsch“. Wähle ich z.B. Sound 1 für Upper1, regele die Lautstärke mit dem dafür vorgesehenen Schieberegler auf der linken Seite, so dass die Lautstärke passt ist alles ok, bis ich den Sound durch einen anderen, nennen wir ihn Sound zwei ersetze. Dann ist die Lautstärkeneinstellung wieder hinfällig. Das empfinde ich als sehr störend. Gibt`s da einen Trick bzw. wie mache ich das richtig?
 
Dann habe ich ein Verständnisproblem bezüglich „STS“, „Songbook“ und „Performances“.
Ich sag Dir erst mal wie ich das früher mit meiner Orgel gemacht habe:
Ich habe mir den Rhythmus ausgesucht, das Tempo, Variation, ggf. Intro, Transpose und und und eingestellt, mir die erste Soundkombination abgespeichert, dann die zweite Soundkombination usw. Ich hatte glaube ich in der Bank 10 Plätze zum abspeichern. Das ganze wurde dann auf Diskette mit Titelname abgespeichert. Wollte ich nun einen Titel spielen, habe ich den von der Diskette geladen und hatte alle Einstellungen parat. Nur noch Start gedrückt und ab ging die Post.
Bei Korg verstehe ich das nicht wirklich und keiner der „Fachverkäufer“ konnte mir das erklären.
Ich war der Meinung, dass ich das was ich mit meiner Orgel praktiziert habe quasi bei den Korg-Keyboards im Songbook abspeichere. Mit dem Unterschied, dass ich keine 10 Speicherplätze für meine zusammengestellten Sounds habe sondern nur 4 STS Speicherplätze.
Zu was sind aber die „Performances“? Mir erschliesst sich der Sinn nicht wirklich. Ich habe das so verstanden, dass in den Performances die „Einzelsounds“ abgespeichert sind. Ich drücke z.B. Organ und als Ergebnis bekomme ich dann eine Auswahl an Orgeln, die ich anwählen kann.
 
Bei Yamaha kommt das schon so in die Richtung meiner Orgel. Da speichert man auch in Bänke. Aber auch bei Yamaha gibt es dann nochmal 4 andere Speicherplätze für Styles. Auch da verstehe ich das System nicht wirklich. Wozu brauche ich die wenn ich mir alles pro Titel in den Bänken ablegen kann? Auch da hatte der gute „Fachverkäufer“ keine Ahnung.
Ich unterstütze gerne den Fachhandel vor Ort. Aber in dem Fall sehe ich keinen Mehrwert gegenüber eines Kaufes im Netz. 
Ich hoffe, ich habe Dich jetzt nicht zu sehr bombardiert und möchte auch nicht Deine kostbare Zeit nehmen.
Wenn Du die Zeit findest mir zu antworten und vielleicht etwas Licht ins Dunkel zu bringen wäre ich Dir sehr dankbar.
 
Ich verbleibe mit musikalischen Grüßen aus Berlin

Peter
Hallo Peter,
endlich, endlich mal wieder jemand, der sich vor einer Investition von mehreren Euronen Gedanken darüber macht, was denn nun zur Zufriedenheit danach maßgeblich beitragen würde.
Das ist tatsächlich recht selten geworden. Liest man doch in letzter Zeit immer häufiger im Korg Forum von Nutzern, die nicht richtig glücklich sind, weil sie dies oder das im neuen Keyboard nicht so vorfinden wie erhofft. Dass man dies oder das nicht bedienen kann, weil die Bedienungsanleitung noch in der Hülle verschweißt ist und andere Dinge, die darauf schließen lassen, dass da zwar jemand gerade ein Prestige Objekt gekauft, aber von der ganzen Sache keinen Schimmer von Ahnung hat.

Ich habe Dir eine Email mit einigen Angaben zu der Pa-Reihe von Korg geschickt (auch hier zu lesen).

Auch von dieser Stelle liebe Grüße nach Berlin
Elmar

Alfred - siebenhirter -  aus Niederösterreichs Weinviertel schreibt am 3. Januar 2017
 
Hallo Elmar,
 
in deiner Rubrik "Pseudo FILL INs in KORG pa-Styles ?" hast du zu Recht darauf hingewiesen, daß man Fills mindestens genau so ernst wie die einzelnen Töne des Musikstücks nehmen sollte.
 
Dazu hat ein Yamaha-User mit Thema "Tyros Styles: Das Timing für Fill-In und Break-Fill" unter
diesem Link
einen Artikel ins Netz gestellt, der dich vermutlich interessieren dürfte.
 
Herzliche Grüße
Alfred aus dem Weinviertel
 

Hallo Alfred,

dieser Artikel spricht mir tatsächlich aus der Seele, und sollte Pflichtlektüre für all diejenigen Keyboardspieler sein, die da glauben, dass die Fill Ins, genauer der Auslösezeitpunkt der Fill Ins gar nicht so wichtig sind/ist.
Vielen Dank für den Link zu diesem Artikel
und liebe Grüße ins Weinviertel


Georg Brandtner, Hannover                                                             schreibt am 25.November 2016

Hallo Elmar,

vielleicht sollte man die Einschätzung zu der Funktion MIDI TO STYLE am PA 4 X ein ganz bisschen differenzierter und auch von den Anforderungen her etwas abhängig von den Ansprüchen und Fertigkeiten der jeweiligen Nutzer sehen.

Was sicherlich richtig ist ist der Umstand, dass die Ergebnisse, die diese Funktion liefert, von brauchbar bis unterirdisch reicht.

Ich habe hier einiges ausprobiert, weil ich immer auf der Suche nach songbezogenen Styles bin und habe dabei festgestellt, dass man weder aufgrund der Quelle, aus der die MIDI Dateien stammen, noch aus der klanglichen Qualität beispielsweise beim Abhören irgendwelche Rückschlüsse darauf ziehen kann, was das Keyboard daraus macht.
Ich hatte bescheiden klingende Midis, die recht passabel rüberkamem und aufwändig gemachte Dateien, die zu völlig unbrauchbaren Ergebnissen führten.

Da leider auch nicht dokumentiert ist, wie in den Grundsätzen die Konvertierungsfunktion mit dem Midis arbeitet, kann man ja leider auch die Midis nicht im Vorwege sinnvoll vorbereiten, um die ganze Geschichte zu verbessern.

Es gibt zwar bei YouTube mehrere Videos eines fleißigen Nutzers, der sehr aufwändige Vergleiche zwischen dem Original MIDI-Dateien und den produzierten Styles angestellt und diese auch sehr anschaulich geschildert hat, aber so wirklich weiter führt das dann auch nicht.

Sicherlich ist diese Funktion für jemanden, der sich mit Styleprogrammierung auskennt nicht sinnvoll.

Aber einen Style zu programmieren ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch eine Frage der Musikalität und des Wissens um diese Dinge.
Hinzu kommt bei Leuten wie mir, dass ich einfach keine Übung habe, Akkorde, Begleitfiguren etc. aus Audiodateien herauszuhören und darum schon mit einem einfachen Song schlicht überfordert wäre. Wenn man dann wie ich im im Lebensalter etwas fortgeschrittener ist und das Ganze nur als Hobby betreibt, muss man einfach überlegen, auf welche Teile der Musik man die zur Verfügung stehende Zeit verwendet.
Für mich ist es in erster Linie das Spielen, sodass eine solche Funktion für mich schon hilfreich wäre, wenn sie jedenfalls die musikalischen Inhalte sinnvoll zusammenstellt. Diese dann anzupassen, also beispielsweise Sounds auszutauschen und klanglich gewisse Verbesserungen vorzunehmen, traue ich mir durchaus zu. Nur eben ein kompletten Style zu programmieren überfordert mich schlicht.

Für solche Leute ist die Funktion dann schon in gewissem Rahmen sinnvoll, wobei leider der Eindruck besteht, dass die Ergebnisse, die herauskommen ein bisschen willkürlich sind und häufig eben auch Ergebnis herauskommen, mit den ich dann leider auch nichts weiter anfangen kann.

Allerdings habe ich auch schon so 2-3 Midis konvertiert, bei denen das Ergebnis so war, dass man damit durchaus auf meiner Ebene weiterarbeiten konnte.
Es ist ja leider so, dass es so gut wie keine Drittanbieter gibt, die gute Styles für Korginstrumente liefern. Wenn man einmal von Deinem für mich sehr hilfreichen Angebot absieht, sind die meisten Styles, die man für diese Instrumente kaufen kann, eher zweitklassig.
Selbst DOO bietet eigentlich fast nur Styles an – ich hab mir da einiges besorgt –, die ein bisschen lieblos wirken und offensichtlich nur ein Abfallprodukt der Programmierung für den Marktführer sind.
Sie sind häufig nicht gut abgestimmt, die korgspezifischen Möglichkeiten werden so gut wie gar nicht genutzt und es fehlen auch Soundvorschläge. Bei manchen Styles fehlen auch einfach musikalische Inhalte, die man bei songbezogenen Styles erwarten würde, weil sie typisch für den Song sind.

Damit will ich mich nicht dem im KORG-Forum verbreiteten Genöhle wegen angeblich fehlender Nachbetreuung durch den Hersteller anschließen.

Man muss einfach im Auge haben, dass eben diese Keyboards letztlich ein Nischenprodukt sind, in Deutschland ja von einer eigenen Vertriebsgesellschaft und nicht vom Hersteller selber vertrieben werden und daher schon aus rein finanziellen Gründen wohl solche Erwartungen auch vernünftigerweise nicht erfüllt werden können.

Natürlich braucht man ein PA 4 X nicht wirklich aber wenn man es hat, kann man damit wirklich viel Spaß haben.

Gruß

Georg
 
Hallo Georg,
dieser Beitrag ist schon eher die Analyse einer Korgschen Funktion, als ein „normaler“ Leserbrief.
Im Übrigen schließe ich mich hier Deinen Überlegungen voll und ganz an.
Ich sehe diese Funktion im derzeitigen Zustand mehr als Gimmick, ähnlich dem einst im www immer wieder mal auftauchenden  AUDIO TO MIDI Konverter. Auch dieses „Ding“ hat damals nicht richtig geklappt, klappt heute noch nicht richtig und wird auch in näherer Zukunft nicht richtig klappen. Wie auch?
Liebe Grüße nach Niedersachsen

der Siggi  aus Wetzhausen im schönen Unterfranken  E-Mail          Homepage       schreibt am 17.November 2016
 
Servus Elmar

Dass du nicht mehr im Forum schreibst ist mir noch gar nicht so richtig aufgefallen , weil ich mich eigentlich nur noch ganz selten darin aufhalte.
Aber gestern war ich dann wieder mal drinnen und war wirklich leicht entsetzt was für großes Quantum an Dummheit  (siehe kauft sich PaX4 Musikant und ist gegen Schlagergetöse hääää ) geschrieben wird.
Zugegeben meine Beiträge waren auch oft ziemlich barsch und heftig , aber was der da ( will ihm aber persönlich nicht zu nahe treten ) rumkritzelt ist schon irgendwie lachhaft oder?. Ich finde er hat ja sogar ein bisschen Recht mit seiner Meinung das in einem DACH Instrument mindestens ein Wersisound reingehört. Aber ich muss es nicht in jedem Beitrag ständig wiederholen.
Ich glaube wenn ich sagen würde Korg bekommt nicht mal einen gescheiten Hasenfurz als PAD hin , würde der ein riesen Fass aufmachen und sagen Yamaha ist da schon weiter , denn im Ty... klappt das schon astrein .

so ich fertich

musikalische und liebe Grüße auch an Deine Gattin
der SIGGI
 
Hallo Siggi,
habe mir das Forum tatsächlich abgewöhnt. Klappte besser als damals mit der Raucherei!
Obwohl, manchmal schwillt der Kamm schon mal etwas an, und dafür ist meine Homepage dann auch gut.
Und ein echter Verlust ist meine Forum Abstinenz für selbiges auch nicht. Die wirklich „Guten“ dort müssen sich mit manchmal haarsträubenden Fragen* beschäftigen und werden für ihre fachlich korrekten Antworten und/oder ehrlichen Ratschläge häufig nicht nur veräppelt, sondern auch noch richtig beleidigend angegangen. Das brauche ich nicht mehr......
Liebe Grüße nach Wetzhausen
*aus denen man schließen kann, dass der Fragesteller zu doof oder zu faul ist, eine Bedienungsanleitung auszupacken und, ogottogott, auch noch zu lesen............

D.B.  (Wohnort und Email Adresse bekannt)           schreibt am 16.November 2016
 
Aw: Re: Zugang zu Elmars Music Pool
 
Nochmals herz-lichen Dank!
 
ich beneide deine Arbeit!
 
p.s....die Rubrik Fehler, die gar keine sind ist so großartig!  davon kann sich Korg in den Beschreibungen wirklich was abschauen!
 
Grüßle D.
 
An so einem Feedback erfreue ich mich!
Vielen Dank dafür

Alfred - siebenhirter -  aus Niederösterreichs Weinviertel schreibt am 25.Oktober 2016
 
Hallo Elmar,
deine Mitteilung die Soundselektion (Drum-Kits, Baß und Acc-Sounds) der YK-Stylespuren über Play-/Mute aus-/einzuschalten, hat mich neugierig gemacht, weil du Play-/Mute dabei als Arrangierwerkzeug erster Ordnung erwähnt hast.
Zunächst dachte ich, beim Pa3x/Pa800 gäbe es dafür einen einfachen Direktzugriff und war dann enttäuscht, daß dein Hinweis offensichtlich nur aus dem Grund erfolgte, weil ab dem Pa3x nur noch StyleControls (DrumMapping, Kick-/Snare Designation) und Play-/Mute/Vol als die letzten Abspielparameter innerhalb einer Stylevariation übrig blieben.
Meines Erachtens gibt es am Pa3x ebenso wie bei den anderen Pa-Modellen keine besonders bedienerfreundlichen Schaltemelente mit Ausnahme von STS1-4, Auotselect-Performance und eventuell "Realtime-Tracks/SoundSelect/On-Off". Letztere wären etwas anders angeordnet wesentlich variabler, um damit die Spuren nicht nur einzeln ein-/aus, sondern auch wechselseitigen per Tastendruck umschalten zu könnte - ideal mit beleuchteten 4-er-Matrixtaster (wie HS-Serie von Yamaha ab 1986).
 

Da die Anwahl von Registern/Performances/Sounds/Styles usw neben der Tastatur die wichtigsten Bedienelemente sind, wäre ein Workshop über die Gestaltung sinnvoller Bedienelemente für Arrangerkeyboards - eventuell getrennt nach Schwerpunkt StylePlay/Songplay - eine gute Sache im Korg-Forum gewesen.

Die dazu erforderlich Bereitschaft von Korg und einem Großteil der User fehlt.
 
Aber die Benutzer von Theater-/Kino-/Hammond-/Wurlitzer-/Böhm- und sonstigen Orgeln um 1970 wußten, worauf es bei der Bedienung ankommt und waren begeistert, wenn man ihnen Mehrfachschalter einbaute, um damit alle Fußlagen-Sammelleitungen auf zusätzliche Registergruppen umzuleiten und damit zB mit einem einzigen Griff eine komplett andere Gesamtregistrierung spielen zu können.
 
Von Korg wird der Bereich "Bedienbarkeit" stark vernachlässigt und lassen Bedienelemente in neuen Modellen einfach weg, anstatt sie zu verbesseren oder zu vereinfachen.
Mit Autoselect-Sound konnte man noch unterschiedliche Drum-Kits und Sounds von Style-Baß, Style-Acc im Direktzugriff anwählen und hatte damit in Kombination mit Play/Mute (über TouchScreen) ein hohes Variationspotential bei den Styles.
 
Natürlich ist dazu das Arrangierwerkezeug Play-/Mute geeignet, aber man sollte die Sounds dieser Tracks auch bei Bedarf einfach und intuitiv umschalten können.
Das fehlt bei den neuen Modellen ganz einfach und funktionierte vorher durch "AutoSelect-Sound" und "OriginalStyleSound" (Touch), denn diese beiden Features waren in Kombination für StylePlay auch variabel einsetzbar, ohne dafür die Styles umprogrammieren zu müssen. Für Anwendung von AutoSelect-Style einen Workshop zu starten ist aber nicht mehr sinnvoll, weil nach dem Pa800 dieses Feature weggelassen wurde.
 
 
Jene Besucher von Elmars Homepage, welche nie versuchten, die Styles durch Wegschalten von Spuren zu variieren, empfehle ich HERZlichst, sich die mit den allein durch ein-/ausschalten möglichen rhythmischen Alternativen etwas zu beschäftigen. Sie werden eventuell erkennen, daß es weniger wichtig ist, das Memory mit unzähligen Styles vollzupflastern um variabel zu sein, sondern daß es sinnvoller ist, die vorhandenen Möglichkeiten seines Instrumentes zu kennen, um es variantenreich einsetzen zu können.
 
Mit freundlichen Grüßen
Alfred -siebenhirter-
 
PS: Bitte beHERZigen sie Elmars Empfehlung, nach der man nicht alle fünf Acc-Spuren bzw Drum- und Perc-Spur benutzen muß, damit ein Style gut klingt!
 
Fast schon kein "normaler Leserbrief" mehr, eher ein Beitrag für die Rubrik "KORG Spezial"! Und Alfred spricht mir auch hier wieder aus der Seele.....
Vielen Dank dafür

der SIGGI aus Wetzhausen schreibt am 24.Oktober 2016
 
Ich melde mich mal über diesen Weg.
Ich hatte jetzt am Wochenende zwei Gig`s ( 1x Kirchweih ,1x 60ster Geburtstag ), und die waren wirklich klasse.
Besonders die Lieder die ich mit Deinen Styles spielte  ( Heartbeat , Yellow River etc. ), haben es den Gästen angetan , denn die klangen alle so richtig - um es in der heutigen Jugendsprache auszudrücken -  richtig geil , anders kann man es nicht sagen.
Aber der größte Knaller war der Titel  My Special Prayer mit Deinem Style. Bei diesem Lied sind regelrechte Begeisterungsstürme entfacht. Es war wirklich fantastisch. Es waren viele Musiker vom alten Schlag unter den Gästen und die waren auch ganz begeistert .  Ich konnte mich an diesen zwei Tagen kaum vor Anfragen retten.
 
Und jetzt habe ich heute Deine YammaKorg Styles getestet und was soll sagen ,  oh mann, die sind irre klasse.

Insbesondere der Beat ist unglaublich schön . Das setzt dem ganzem noch die Krone auf.

 
Lieber Elmar,
ich möchte mich mal ganz herzlich bei Dir für Deine Mühe für uns bedanken.

Liebe und musikalische Grüße    

der SIGGI

 
Für Musiker und Menschen wie den SIGGI stelle ich meine "Werke" zum Download bereit und erfreue mich an deren Freude und Gefallen daran.......
Vielen Dank für Deinen Brief , lieber Siggi, und  beste Wünsche für den nächsten Gig

Siebenhirter Alfred aus Niederösterreich schreibt am 24.Oktober 2016
 
Hallo Elmar,

vielen HERZlichen Dank für deine Styles "800YK-p1" - habe diese als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in mein HERZ geschlossen.

Wie von HERZ gewohnt sind deine Styles hervorragend programmiert und diese auch wie beabsichtigt "out of the box"  sofort für hunderte von Liedern einzusetzbar und sehr gut spielbar.
 
Als Freund von Böhmisch-Mährischer, Egerländer-, Oberkrainer und Süditalienischer Volksmusik (Liscio) konnte ich schon nach "BayernPop" und "6_4Walzer1" nicht mehr aufhören, davon hunderte von Titeln in Kombination mit meinem Arsenal an Presets im AutoSelect durchzuspielen.
 
Das gilt für alle HERZ-Styles aus diesem Paket. Bereits eine abwechselnde Verwendung deines 4_4Beat1 mit passenden Werkstyles (wie zB 8BeatStandard1) erlaubt das gesamte 4/4-Beat-Schlager-Repetoir stundenlang und abwechslungsreich fortsetzbar ohne Wiederholung von Titeln abzuspielen.
Wenn man dabei im Direktzugriff eine Vielzahl von Presets im Autoselect-Mode nutzt, sind die Styles mit wechselnden Baß- und Drum-Kit-Sounds sehr schön spielbar und bleiben damit auch nach langer Spielzeit ohne negativem Gewöhnungseffekt sehr abwechslungsreich und lebhaft.
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Dabei wird mE das Manko der neueren Produktserie erkennbar, mit deren Modellen der riesig große Variationsreichtum für subtile Änderungen von StyleTracks weder durch Duplizierung von Styles mit unterschiedlichen Track-Programmen und auch nicht durch die Direktauswahl über die Buttons der SetLists möglich ist, denn ein Songwechsel  ist kein differenzierter Wechsel eines Instrumentes eines sonst gleichbleibenden Ablaufes, sondern bewirkt auch bei gleichbleibendem Style eines Sb-Eintrages keine Änderung mit den Eigenheiten des ausschließlichen Wechsels von DrumSets oder Baß.
 
Leider wurde das Manko der Korg-Styles, für unterschiedliche Trackprograms die Styles duplizieren zu müssen, nicht behoben. Das einzig verbliebene Feature als Ausweg aus diesem Dilemna (AutoSelectSound im Direktzugriff) wurde anstatt es bedienerfreundlich zu gestalten einfach weggelassen.
 
Natürlich weiß ich - vom Korg Forum - daß viele keinen Sinn darin sehen, während des Spieles nur das Drumkit oder nur den Baß zu wechseln, aber diese Ansicht hoffe ich, daß bei Musikern nicht zu stark verbreitet ist und nur für jene gilt, welche vorwiegend nicht im Styleplay- sondern im Songplay-Modus spielen, denn sonst wäre auch kein Sinn erkennbar, irgendein Instrument während eines Musikstückes zu ändern.   
 
Abschließend nochmals von HERZen - nochmals vielen HERZlichen Dank für deine Styles - damit hast du mir eine große Freude gemacht!
 
HERZliche Grüße
Alfred 
 
Was waren das doch tolle Zeiten, als man die Menschen noch mit selbstgebastelten Weihnachtsgeschenken erfreuen konnte. Wenn sie dann noch so warmHERZig angenommen werden, wirds einem richtig froh im selbigen !
Vielen Dank dafür, Alfred, und liebe Grüße ins Weinviertel

Mitte August 2015 startete ich mein Projekt "YammaKorg" (siehe auch hier). Georg Brandtner aus Hannover schrieb mir dazu einen Eintrag in mein Gästebuch, den ich hierhin in die Leserbrief Ecke kopiert habe.
Siebenhirter Alfred lies daraufhin einen weiteren Beitrag folgen........
Georg Brandtner, Hannover schreibt am 5.September 2016 georg.brandtner@freenet.de
Hallo Elmar,

vielleicht hat Dein Erstaunen über das Interesse an Deinem neuen Projekt damit zu tun, dass es in den Foren etc. eigentlich immer nur um Technik und wenig um Musik geht. Wer regelmäßig auf der Bühne steht und den Erwartungen seiner Auftraggeber entspechen muss, hat da auch keine große Wahl. Macht man es aber als Hobby, kann man auch aus dem Mainstream etwas ausbrechen.

Ich bedaure immer, dass zu Fragen, die die "Musikalität" betreffen meistens nichts Nachhaltiges kommt. Man könnte fast den Eindruck haben, dass man das kann oder können muss und sich daher keine Fragen dazu ergeben.

Ich bin gespannt, was Deine Aktivitäten erbringen.
siebenhirter schreibt am 6.September 2016
Leserbrief, angeregt durch Georg, welcher bedauert, daß in Foren zu Fragen, die die "Musikalität" betreffen, meistens nichts Nachhaltiges kommt.
Hallo,
daß betreffend Fragen zur Musikalität in den Foren etwas Nachhaltiges kommen könnte, halte ich für unvorstellbar, weil sich die unterschiedlichen Gruppen von Keyboard-Usern nicht einmal über Begriffsdefinitionen - wie dies im technischen Bereich möglich ist - einigen können. 
Dies gilt gleichermaßen für Freizeit- als auch Profimusiker. 
 
Wenn zB die angehimmelten Vorführprofis für Arranger-Flaggschiffe in Frage stellen, wozu man beispielsweise im StylePlay-Modus auch Direktzugriff auf Änderungen von Sounds der Begleitautomatik (Baß, Drumset, Gitarren-Strumming) benötige oder einsetze, dann bestätigt dies mE,
daß Fragen zur Musikalität quasi sinnlos sind - vor allem, wenn man sie als wenig talentierter Spieler stellen möchte.
 
Umgekehrt sehe ich alle technischen Diskussionen in direktem Zusammenhang mit der Musikalität als sinnvoll, sofern jemand bereit ist die technischen Voraussetzungen eines Keyboards kreativ einzusetzen. 
 
Als Beispiel dafür dient die linke Tastaturhälfte des Keyboards im StylePlay-Mode, wenn man sie Ersatz für einen Bassisten einsetzt: Talentierte Keyboardspieler, denen seit mehr als fünfzehn Jahren  nicht imstande sind, die mangelnde Flexibilität des Baßsounds - festgezurrt im Style - zu überwinden, haben trotz Virtuosität solange ein musikalisches Manko, solange sie anstelle des Manual-Baß-Buttons nicht das Realtime-Track-Splitting einsetzen, um damit den Baßsound so mit den gewünschten Eigenschaften auszustatten, wie es mit dem Style-Baß allein nicht möglich ist.
 
Daß es in den Foren eigentlich immer nur um Technik und wenig um Musik geht, hat mE damit zu tun, daß sich viele Anwender damit begnügen, Musik entsprechend ihren Fertigkeiten mit allgemein bekannten, publizierten Standardfunktionen ihrer Keyboards zu machen - aber nur wenige wissen, welche technischen Möglichkeiten diese tatsächlich bieten würden, wollte man sie nur suchen oder entdecken!
 
Mit freundlichen Grüßen
- siebenhirter - 

Markus schreibt am 13.August 2016                                                                                           Markus_Heike@gmx.de
Hallo Elmar,
 
seit längerer Zeit ist (zu recht) schlechte Stimmung über die etablierten Keyboardhersteller und deren Ignoranz gegenüber häufig geäußerter Verbesserungswünsche in den Foren festzustellen. Und auch deren Topmodelle sind nicht der letzte Stand der Technik, vor allem nicht wenn man den Preis mitvergleicht.
 
Den Kopf in den Sand stecken ist aber auch keine Alternative, deshalb schadet ein Blick über den Tellerrand nicht, welche Alternativen möglich wären bzw. was technisch möglich und bereits auf dem Markt ist.
 
Vielleicht könnte sich das zukünftig bei einem Hersteller deutlich verbessern der meist pauschal als nicht konkurrenzfähig beurteilt und deshalb bei einer Kaufentscheidung nicht mitverglichen wird.
 
Wer sich das Benutzerhandbuch ansieht wird feststellen, daß dieses Keyboard (Casio MZ-X500) in der Preisklasse <1000€ schon jetzt bei der Bedienung Wünsche erfüllt die bei vielen größeren und westentlich teureren Herstellern seit Jahren zu wünschen übrig lassen (man beachte die Pads, Schieberegler und Drehregler unter dem Display, das Farbdisplay selbst mit Touch und Wischfkt. und eine Audioaufnahmemöglichkeit in CD-Qualität, die z.B. beim PA4X nur in MP3 möglich ist).
 
Leider hatte ich noch keine Gelegenheit den Klang selbst zu testen, jedoch schon jetzt steht fest, daß die Bedienmöglichkeiten und die Ansteuerung von externen Klangerzeugern über MIDI dieses Gerät durchaus als Masterkeyboard qualifizieren können.
 
Wenn Casio sich in diesem Tempo weiterhin entwickelt und sich der Klang noch etwas verbessert, dann ist dieses Modell vom Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar, falls mal ein Songbook dazukommen sollte eine ernsthafte Konkurrenz!
Möglicherweise spielen wir in einigen Jahren Keyboards von anderen Herstellern und müssen uns nicht mehr über die Unzulänglichkeiten der aktuellen Geräte und Hersteller ärgern...
 
Nähere Infos kann man im Internet finden beim Hersteller selbst als auch auf Youtube:
 
...
 
Viele Grüße,
Markus
 
am 14.August erreichte mich dann noch dieser Nachtrag von Markus:
 
Interessant an dem Casio-Key finde ich die vielen Features die darin versteckt sind und entweder bei den teuren Keyboards früher vorhanden waren und jetzt nicht mehr eingebaut werden oder dort sowieso noch nie vorhanden waren.
Zum Beispiel gibt es im Casio die "Registration-Sequence" die es mittlerweile auch in vielen Yamaha Keyboards gibt und ermöglicht, eine Vielzahl von Umschaltungen mit dem Fußtaster zu realisieren, was bei Korg bisher Fehlanzeige ist.
 
Auch interessant ist die Control-Spur (17. Sequenzerspur) die es ermöglicht so wie bei vielen älteren Keyboards (z.B. Technics, Generalmusic, ...) mit einer Sequenz das Keyboard sich selbst steuern zu lassen, ohne eine MIDI-Sequenz aufwendig bearbeiten zu müssen und dadurch zusätzlich noch wertvolle Spuren zu verlieren.
 
Was damals auch schon funktionierte ist Registrations in der Sequenz hochpräzise automatisch vom Keyboard umschalten zu lassen, was ein Riesen Vorteil bei der Darbietung ist, da man damit auch externe Geräte sehr schnell und präzise umschalten kann, sich dabei aber auch besser auf seine Hände auf der Tastatur konzentrieren kann.
Dies bietet das Casio auch jedoch mit gewissen Einschränkungen (soweit ich sehen konnte bisher nur für Upper1). Noch besser wäre vorhandene Registrations direkt übernehmen zu können.
Vielleicht bietet Casio irgend wann noch bessere Geräte oder die anderen Hersteller wachen endlich auf und ändern ihre bisherige Kundenpolitik.
 
Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich verfolge derzeit auch die Marktentwicklung des Casio Keyboards. Gerade ist dazu auch ein Test im Magazin "tastenwelt" (5/2016) erschienen.